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Industrie entwickelt Roadmap für 3D-Druck von Beleuchtung

Wie wirkt sich 3D-Druck auf mein Geschäft aus? Diese Frage wird  Unternehmen aus verschiedenen Branchen gestellt, insbesondere den am Herstellungsprozess beteiligten Unternehmen. Im vergangenen Monat kamen verschiedene Unternehmen zusammen, um die Auswirkungen des 3D-Drucks in der Beleuchtungs- und verwandten Industrie zu diskutieren und besser zu verstehen. Der 3D-Druck, auch als additive Fertigung bezeichnet, wird in verschiedenen Branchen bereits eingesetzt, um die konventionelle Fertigung zu verbessern.

Der von dem Lighting Research Center (LRC) in Rensselaer in Zusammenarbeit mit der Carbon Group Global organisierte Entdeckungsworkshop sollte die Auswirkungen des 3D-Drucks auf alle Bereiche von Bau und Gebäuden und insbesondere auf die Beleuchtung untersuchen. Unter den Teilnehmern befanden sich Führungskräfte von Acuity Brands Lighting, Current von GE, Desktop Metal, DSM, Eaton Corp., Finelite, Focal Point, Henkel, HP, Hubbell Lighting, Lumileds, Stratasys, Tempo Lighting, Ultimaker und Carbon Group Global. Die Gruppe konzentrierte sich darauf, wie der 3D-Druck am besten an die Beleuchtungsbranche angepasst werden kann, der gegenseitige Nutzen für alle Beteiligten sowie die Auswirkungen und Auswirkungen auf das bestehende Ökosystem.

“Wir freuen uns sehr über diese wegweisenden Bemühungen mit Branchenführern, die eine gemeinsame Vision für die Einführung des 3D-Drucks in der Beleuchtungs- und Bauindustrie haben”, sagte LRC-Forschungsdirektor Nadarajah Narendran, Chefarchitekt der Werkstatt. Der Veteran der Branche, Govi ​​Rao, führte den Workshop an und betonte: “Wir beginnen stetig mit der vierten industriellen Revolution, die es ermöglicht, Fähigkeiten wie die additive Fertigung dank der Fortschritte in der künstlichen Intelligenz, maschinellem Lernen und der verbesserten Konnektivität schnell zu übernehmen.” Hugo da Silva, Vice President Additive Manufacturing bei DSM, seit über 25 Jahren ein Pionier im Bereich 3D-Druckmaterialien, sagte: „Wir freuen uns, dass die Beleuchtungsbranche einen proaktiven Ansatz verfolgt, um den 3D-Druck in ihren Betrieb zu integrieren. Ich bin äußerst optimistisch, welche Möglichkeiten der 3D-Druck speziell für die verschiedenen Akteure der Beleuchtungswertschöpfungskette bietet.“

Die Gruppe wird in Kürze mit der Entwicklung einer Branchen-Roadmap beginnen, um die additive Fertigung zu einer sinnvollen Option für die Beleuchtungs-, Bauindustrie zu machen.

Zu den potenziellen Vorteilen des 3D-Drucks gehört, dass Hersteller individuelle Produkte erstellen können, die speziell für die Beleuchtung von Räumen konzipiert sind. Geräte können vor Ort und nach Bedarf gedruckt werden, was dem Benutzer/Kunden, dem Hersteller und der lokalen Bauindustrie zugute kommt. Mit dem 3D-Druck könnte die Herstellung einzelner Beleuchtungskomponenten, wie z. B. Kühlkörper, elektrische Leiterbahnen und Optiken, angepasst werden. Dies ermöglicht die Konstruktion von Teilen, die heute nicht mit herkömmlichen Verfahren hergestellt werden können, und verbessert sowohl die Ästhetik als auch die Funktionalität. Es ist noch Forschung erforderlich, um die Integration des 3D-Drucks in die Beleuchtungsindustrie über die derzeitige Prototypenphase hinaus voranzutreiben. Bisher hat das Forschungszentrum für Beleuchtung erste Untersuchungen zum Druckpotential thermischer, elektrischer und optischer Komponenten durchgeführt.

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