Home Industrie Materialise veröffentlicht Finanzergebnisse für Q1 2020 mit Auswirkungen der COVID-19-Pandemie

Materialise veröffentlicht Finanzergebnisse für Q1 2020 mit Auswirkungen der COVID-19-Pandemie

Der 3D-Druck-Dienstleister und Software-Entwickler Materialise hat die Finanzergebnisse für das erste Quartal 2020 bekannt gegeben.

Der Gesamtumsatz für Q1 2020 ging um 1,8 Prozent auf 46,2 Millionen Euro zurück, (Q1 2019: 47,1 Millionen Euro). Trotz des leichten Umsatzrückgangs verzeichnet das Unternehmen in seinen Segmenten Software und Medizin ein anhaltendes Umsatzwachstum. Der Umsatz in dem Segment Materialise Manufacturing ging jedoch im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres zurück. Das Unternehmen erklärte, dass sich die COVID-19-Pandemie auf den Umsatz von Materialise auswirkt. Während der Beginn des ersten Quartals sehr gut aussah, entwickelten sich die Umsätze aufgrund der Pandemie ab März schlecht. Im zweiten Quartal erwartet sich das Unternehmen eine weitere Verschlechterung durch die Auswirkungen des Coronavirus.

Bei der Präsentation der Zahlen konzentrierte sich ein Großteil der Präsentation auf die Auswirkungen der Coronavirus-Krise, einschließlich der Maßnahmen und Initiativen, die Materialise ergriffen hat, sowie auf die längerfristigen Auswirkungen auf die Additive Manufacturing Industrie als Ganzes.

Der Umsatz des Unternehmens wird in drei Geschäftssegmente ausgewiesen: Software, Medizin und Fertigung. Materialise Medical verzeichnete das stärkste Wachstum im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres. Für das erste Quartal 2020 meldete das Segment Medizin einen Umsatz von 15,6 Millionen Euro, ein Anstieg von 15,3 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal 2019.

Das Segment Materialise Software verzeichnete im Q1 2020 ebenfalls ein positives Umsatzwachstum. Der Umsatz von Materialise Software stieg um 5 Prozent auf 9,8 Millionen Euro, verglichen mit 9,35 Millionen Euro im Q1 2019.

Das Segment Fertigung war das einzige Segment, in dem Materialise einen Umsatzrückgang verzeichnete. Die Zahlen für das Segment im Q1 2020 wurden mit 20,8 Millionen Euro angegeben, ein Rückgang um 13,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, in dem 24,2 Millionen Euro erzielt wurden.

Der Nettoverlust für das erste Quartal 2020 betrug 2,8 Millionen Euro, was 0,05 Euro pro Aktie entspricht. Im ersten Quartal 2019 hatte das Unternehmen einen Nettoverlust von 304.000 Euro bzw. 0,01 EUR pro Aktie gemeldet.

Den kompletten Bericht kann man direkt bei Materialise abrufen.

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