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Niederländische Eisenbahn setzt 3D-Druck zur Herstellung von Ersatzteilen ein

Das Niederländische Eisenbahnunternehmen Nederlandse Spoorwegen setzt 3D-Druck ein um Ersatzteile herzustellen. Aktuell sind bereits 20 Ersatzteile aus dem 3D-Drucker verfügbar und bis zum Jahresende sollen zahlreiche weitere folgen.

Der erste Zug mit einem 3D-gedruckten Ersatzteil ist derzeit schon in den Niederlanden unterwegs. Die Hauptgründe dafür sind Zeit und Geld. Es kann Zeit gespart werden, weil ein Teil einfach vor Ort gefertigt werden kann. Lange Wege für die Logistik entfallen somit. Geld kann gespart werden weil nur mehr ein einziges Teil produziert wird. Somit muss das Bahnunternehmen nicht viele Teile kaufen und hat auch keinen Aufwand mit der Lagerung der Teile (die möglicherweise zu viel gekauft werden mussten). Insgesamt kann auch die Dauer bis zur Beseitigung von Schäden so reduziert werden, was die Kosten für Ausfälle gering hält. Der größte Nachteil ist derzeit, dass erst ein 3D-Modell erstellt werden muss, bevor ein Ersatzteil gedruckt werden kann.

You do not have to set up a separate production line, which is useful when it comes to small quantities of parts. You are ready at the touch of a button. You do not have to wait months for a part and you do not have to keep large stocks. However, a digital drawing must always be available or made available first.

Das Bahnunternehmen Nederlandse Spoorwegen druckt Bauteile jedoch nicht selbst. Diese Aufgabe wird derzeit an Dimanex in Utrecht outgesourct. Aktuell werden Bauteile aus Metall und Kunststoff hergestellt. Derzeit können einfache Bauteile wie Abdeckungen oder Halterahmen mit 3D-Druckern hergestellt werden.

Neben der Herstellung von Ersatzteilen hat das Bahnunternehmen aber noch eine weitere Anwendung von 3D-Druck entdeckt: Spezielle Werkzeuge können ebenfalls mit additiven Fertigungsverfahren hergestellt werden.

Übrigens ist die Niederländische Eisenbahn mit diese Entwicklung einem aktuellen Trend gefolgt. Die Deutsche Bahn etwa seit Ende 2015 über 1000 Ersatzteile mit 3D-Druck hergestellt.

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Quelleoceanz.eu
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Dominik studiert derzeit Wirtschaftsinformatik an der TU-Wien. Seit mehreren Jahren beschäftigt er sich mit neuartigen Technologien und speziell mit 3D-Druck. In seiner Freizeit beschäftigt sich Dominik außerdem mit Embedded-Systems sowie deren Programmierung und ist außerdem ehrenamtlich bei mehreren Organisationen tätig.