nScrypt patentiert High-Speed-3D-Druckverfahren zur Strukturierung von konformen Oberflächen

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Der 3D-Drucker und Mikrodosiersystemhersteller nScrypt mit Sitz in Orlando, Florida, hat ein Patent für eine neue Hochgeschwindigkeits-Mikroadditiv-Herstellungsmethode erhalten. Das Patent richtet sich an Anwendungen, die eine breitere Materialpalette oder Technologie erfordern, die in der Lage ist, 3D-Druck auf eine Reihe geformter Oberflächen auszuüben.

„Es besteht ein echter Bedarf an einer Hochgeschwindigkeits-3D-Druckmethode, die Muster auf ebenen oder konformen Oberflächen erzeugen und 3D-Strukturen mit mehreren Materialien in mehreren Schichten aufbauen kann, von denen einige leitfähig sein können“, erklärt Dr. Ken Church, CEO von nScrypt.

„Dieses Patent spiegelt unsere bahnbrechende Arbeit wider, um dieses Problem mit Mikrodosierung zu lösen.“

Mikrodosieren ist ein Verfahren zum Abscheiden von Tintentröpfchen in der Menge von weniger als einem Mikroliter. Ohne notwendigerweise auf Wärme angewiesen zu sein, um die Tinten oder die Tinten mit niedriger Viskosität zu schmelzen, die für den Tintenstrahldruck benötigt werden, ist die Mikrodosierung unglaublich verschieden in Bezug auf ihre Materialwahl. Im Gegensatz zu Methoden wie SLA, bei denen mehrere Tanks zum Materialwechsel erforderlich sind, erleichtert das Mikrodosieren auch den 3D-Multi-Material-Druck.

Diese Vielseitigkeit hat sich in vielen verschiedenen Branchen bewährt. Zum Beispiel Herstellung von intelligenten Geräten, Elektronik, konforme Antennen und mikrofluidische Geräte.

Die patentierte Mikrodosier-Technologie von nScrypt beruht auf dem auf Spritzen basierenden Spender SmartPump, der das Herzstück des jüngsten Patents des Unternehmens bildet. Gegenwärtig ist die SmartPump mit über 10.000 im Handel erhältlichen Materialien unterschiedlicher Viskosität kompatibel, von flüssigen Tinten bis hin zu Pasten, Epoxiden und leitfähigen Materialien.

Insbesondere betrifft das Patent von nScrypt, „MICRO-DISPENSINGMULTI-LAYERED3DOBJECTS WITH CURING STEPS“, ein SmartPump-betriebenes System, das Materialien verwenden kann, die mit Nano- bis Mikrometer-großen Partikeln, Röhren oder Strängen beladen sind.

Drei unabhängige Ansprüche werden durch das Patent gemacht. Erstens, zwischen jeder mikrodispensierten Schicht wird zunächst Material durch Laser oder UV-Lichtquellen ausgehärtet. Zweitens ein System, das mehrere Düsen verwendet, um Multimaterialstrukturen zu erzeugen. Und drittens, das Potenzial, mehrere Schichten unter Verwendung entweder einer Foto-, thermischen, elektrischen, induktiven oder chemischen Quelle zu härten. Weitere 16 abhängige, spezifischere Ansprüche werden ebenfalls gemacht, die sich auf die Pick-and-Place-Fähigkeit und Echtzeit-Prozessüberwachung beziehen.

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