Home Industrie PPprint stellt break-away Stützmaterial für den 3D-Druck von Polypropylen vor

PPprint stellt break-away Stützmaterial für den 3D-Druck von Polypropylen vor

PPprint, ein Spezialist für den 3D-Druck mit Polypropylen (PP), präsentiert das weltweit erste break-away Stützmaterial für PP, mit dem noch komplexere Geometrien und Produkte mit Überbrückungen, Überhängen und Öffnungen einfach und in höchster Qualität hergestellt werden können.

Für einen erfolgreichen industriellen 3D-Druck von Polypropylen mit etablierten extrusionsbasierten Verfahren, wie Fused Filament Fabrication (FFF), Fused Deposition Modeling (FDM) oder Fused Granular Fabrication (FGF) sind drei kritische Komponenten von entscheidender Bedeutung. Erstens, das 3D-gedruckte Material sollte einen geringen Verzug und eine hohe Verbundfestigkeit zwischen den Schichten aufweisen. Zweitens, das 3D-Druckbett muss einen zuverlässigen 3D-Druck von PP-Teilen ohne den Einsatz von zusätzlichen Haftmitteln und eine zerstörungsfreie und rückstandsfreie Entnahme des gedruckten Produktes ermöglichen. Drittens wird ein Stützmaterial benötigt, um komplexe Strukturen drucken zu können. Diese drei Herausforderungen hat die PPprint GmbH laut einer Pressemeldung nun eine Lösung vorgestellt.

„Mit dem neu auf dem Markt erhältlichen Stützmaterial ‚P-support 279‘ werden die bestehende Filament-Produktlinie ‚P-Filament-721‘ und die speziell für PP entwickelte Druckunterlage ‚P-surface 141‘ nicht nur ergänzt, sondern entscheidend weiterentwickelt. Damit bietet die PPprint GmbH ihren Kunden, als einziges Unternehmen weltweit, eine Komplettlösung für den erfolgreichen industriellen 3D-Druck mit PP“, sagt Dr. Christian Neuber, CEO und Co-Founder der PPprint GmbH.

Das für Polypropylen maßgeschneiderte Supportmaterial ‚P-support 279‘ ermöglicht den 3D-Druck von komplexen Geometrien und lässt sich bei erhöhten Temperaturen einfach und sauber manuell vom gedruckten Teil entfernen. Das Stützmaterial besitzt eine hohe Steifigkeit, einen geringen Verzug, sowie eine ausgezeichnete Haftung am gedruckten PP-Teil und der Druckunterlage ‚P-surface 141‘. Darüber hinaus kann es vorteilhaft verwendet werden, um Stützstrukturen auf Polypropylen und Flöße zu drucken. ‚P-support 279‘ zieht kein Wasser und muss vor dem 3D-Drucken nicht getrocknet werden. Darüber hinaus hat ‚P-support 279‘ als break-away Stützmaterial den Vorteil, dass keine Lösungsmittel eingesetzt werden müssen und daher auch kein wässriger polymerhaltiger Abfall beim Ablösen entsteht. Außerdem kann das thermoplastische break-away Stützmaterial ‚P-support 279‘ problemlos recycelt werden.

„Im Technologiefeld der Additiven Fertigung bietet das breitgefächerte Eigenschaftsprofil von Polypropylen enorme Potentiale und die Bedeutung von PP im 3D-Druck steigt stetig. Dies beruht hauptsächlich auf dem breitgefächerten Eigenschaftsprofil von PP mit sehr guter Bruchfestigkeit, geringer Dichte, ausgezeichneter Chemikalienbeständigkeit und der Recyclebarkeit. Diese Vorteile gehen weit über die Eigenschaftsprofile der klassisch im FDM-Verfahren eingesetzten Materialien hinaus und ermöglichen die additive Fertigung von in der Industrie und Medizintechnik einsetzbaren Produkten“, erläutert Prof. Dr. Hans-Werner Schmidt, Universität Bayreuth, Direktor Bayerisches Polymerinstitut und Co-Founder der PPprint GmbH.

Der Artikel basiert auf einer Pressemeldung von PPprint.

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