Home Anwendungen Safran und SLM Solutions evaluieren SLM Technologie für Bugfahrwerk-Komponente eines Bizjets

Safran und SLM Solutions evaluieren SLM Technologie für Bugfahrwerk-Komponente eines Bizjets

In einem gemeinsamen Projekt haben Safran Landing Systems und SLM Solutions die Selective Laser Melting Technologie für die Herstellung einer Komponente eines Bugfahrwerks für einen Bizjet getestet. Eine Weltneuheit für ein Bauteil dieser Größe.

Das gemeinsame Ziel des Projektes ist es, die Machbarkeit der Herstellung mittels Selective Laser Melting nachzuweisen. Das Bauteil wurde daher für die additive Fertigung neu konstruiert, was im gesamten Prozess zu einer Zeitersparnis und zu einer erheblichen Gewichtsreduzierung von etwa 15% des Bauteils führte.

Das Bauteil überträgt die Last vom Rad auf die Flugzeugstruktur und wird nach dem Start eingezogen. Aufgrund der hohen Belastungen und Anforderungen an das Bauteil wählte Safran eine Titanlegierung, ein Material mit sehr guten mechanischen Eigenschaften, das von Natur aus korrosionsbeständig ist und keiner Oberflächenbehandlung bedarf. Darüber hinaus verlängert es die Lebensdauer des Bauteils.

Thierry Berenger, Projektleiter Additive Fertigung bei Safran Landing Systems erklärt dazu: „Aufgrund der Expertise und der SLM 800, die genau unseren Anforderungen im Hinblick auf Maschinengröße und Zuverlässigkeit entspricht, haben wir uns für SLM Solutions als Partner entschieden.“ Mit einem vertikal erweiterten Bauraum ist die SLM 800 perfekt für die Herstellung großer Bauteile geeignet. Die Maschine ist mit der bewährten Quad-Lasertechnologie von SLM Solutions und innovativen Merkmalen, wie dem patentierten Gasfluss und einem permanenten Filter ausgestattet. Diese Merkmale sorgen für höchste Zuverlässigkeit.

Eine der Stärken der SLM Technologie ist ihre hohe Flexibilität. Designänderungen können schnell modifiziert, hergestellt und getestet werden. Folglich wird bei der Prototypenentwicklung weniger Zeit benötigt.

Gerhard Bierleutgeb, EVP Global Services & Solutions bei SLM Solutions erklärt: „Mit der additiven Fertigung lässt sich in der Qualifizierungs- und Zertifizierungsphase Zeit sparen. Wir waren in der Lage, das Bauteil in wenigen Tagen auf der SLM 800 zu produzieren. Im Gegensatz dazu dauert die Fertigung mit dem Schmiedeverfahren einige Monate. Mit der additiven Fertigung werden Bauteile also im Vergleich schneller für Tests bereitgestellt.“

Der Artikel basiert auf einer Pressemeldung von SLM Solutions.

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David ist Redakteur bei 3Druck.com.