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SLM Solutions verkauft uwei weitere industrielle 3D-Drucker an Rolls-Royce

Die SLM Solutions Group hat den Verkauf von zwei weiteren SLM 500 an Rolls-Royce im Jahr 2022 angekündigt.

Rolls-Royce hatte bereits zuvor SLM 500s gekauft, um seine Erfahrung und sein Wissen über Einzellaserlösungen auf Multi-Laser-Plattformen zu übertragen. Diese zusätzlichen Maschinen sind nunmehr Teil der Vorproduktionsphase für den Pearl 10X

Rolls-Royce wird die Systeme für die Herstellung von Triebwerkskomponenten einsetzen. Die SLM 500 wird für den 3D-Druck komplexer Brennkammerkacheln eingesetzt, die zu einer erheblichen Gewichts- und Emissionsreduzierung führen, was letztlich zur erstklassigen Umweltleistung des Pearl®10X beiträgt. Insgesamt konnte der Wirkungsgrad des Pearl®10X im Vergleich zu seinem Vorgänger um 5% gesteigert werden.

Das Pearl®10X ist das leistungsstärkste Mitglied der marktführenden Pearl-Triebwerksfamilie und wurde speziell für die Dassault Falcon 10X, ein hochmodernes Flugzeug, entwickelt. Mit mehr als 3.600 Geschäftsreiseflugzeugen, die von Rolls-Royce-Triebwerken angetrieben werden, ist Rolls-Royce nach wie vor der weltweit führende Triebwerksanbieter auf dem Markt für Geschäftsreiseflugzeuge.

Richard Mellor, Rolls-Royce Chief Manufacturing Engineer für Additive Layer Manufacturing, sagt: „Die additive Schichtfertigung ermöglicht die Herstellung komplexer, hochleistungsfähiger Baugruppen, die mit herkömmlichen Verfahren nicht hergestellt werden können. Diese Brennkammerplatten enthalten beispielsweise Kühlöffnungen, die die Luft um 180 Grad umlenken und so die Effizienz maximieren und gleichzeitig die Emissionen reduzieren. Dieser Folgeauftrag spiegelt die enge und erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen den Teams von Rolls-Royce und SLM wider.“

Es wird erwartet, dass die Industrialisierung der additiven Fertigung in der zivilen Luftfahrt in den kommenden Jahren an Fahrt gewinnen wird. Der AMPOWER Report 2022 prognostiziert eine Verdreifachung des Maschinenumsatzes auf über 250 Millionen Euro bis 2026.

„Ein so renommiertes Unternehmen wie Rolls-Royce als wiederkehrenden Kunden zu haben, ist wirklich erfreulich“, kommentiert Sam O’Leary, CEO von SLM Solutions. „Wir sind bestrebt, Beziehungen wie diese mit unserem Expertenteam zu knüpfen, um den Erfolg unserer Kunden durch eine enge Zusammenarbeit zu gewährleisten.“

Als erstes Vierfach-Laser-System auf dem Markt kann SLM 500 die Laser unabhängig voneinander oder parallel integrieren, um die Fertigungsraten um 90 % gegenüber Konfigurationen mit zwei Lasern zu erhöhen. Maschinenbediener und Pulver sind durch eine geschlossene Pulverhandhabungsstrategie mit automatischem Pulversieb und -zufuhr voneinander getrennt. Der für die Serienproduktion konzipierte austauschbare Bauzylinder ermöglicht kürzeste Fire-to-Fire-Zeiten und reduziert die Stillstandszeiten der Maschine auf ein Minimum.

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