Home Industrie Solukon bringt 200. Metall-Entpulverungsanlage ins Feld

Solukon bringt 200. Metall-Entpulverungsanlage ins Feld

Mit der Auslieferung einer SFM-AT800-S zum Entpulvern strahlgeschmolzener Metallteile an den schweizerischen Hersteller von Satellitenbauteilen SWISSto12 erreicht Solukon einen Meilenstein in seiner noch jungen Firmengeschichte.

Mit Gründung des Unternehmens und Einführung der Entpulverungstechnologie SPR (Smart Powder Recuperation) im Jahr 2015 hat Solukon das Postprocessing strahlgeschmolzener Metallbauteile revolutioniert. Das damals vorgestellte Solukon-System SFM-AT800 war das weltweit erste industrielle System zur automatisierten Entpulverung, bei dem das Bauteil in einer geschützten Atmosphäre um zwei Achsen bewegt wird und Pulver durch gezielte Frequenzanregung entfernt und zur Wiederverwendung gesammelt wird.

Pionier eines gesamten Branchenzweigs

Solukon machte es sich schon seit seiner Gründung zur Aufgabe, auf die Risiken des manuellen Entpulverns hinzuweisen und das automatisierte Entpulvern am internationalen 3D-Druck Markt zu etablieren. Mit renommierten Kunden und Partnerschaften mit führenden OEMs gelang es, das Postprocessing in Bezug auf Arbeitsschutz und Effizienz signifikant zu optimieren. Branchenweit hat das wiederum zu einer stärkeren Akzeptanz der industriellen Entpulverung geführt.

In wenigen Jahren hat Solukon als inhabergeführtes Unternehmen vier verschiedene Systeme zur Pulverentfernung von Metallbauteilen am Markt etabliert. In 28 Ländern hat Solukon mittlerweile Anlagen in Betrieb, weitere Länder folgen. Neben den nun 200 Metallanlagen hat Solukon noch viele weitere Maschinen im Feld, darunter Postprocessing-Systeme für Polymer, und beliefert OEMs mit Systemlösungen für ihr Produktportfolio. Dabei konzentriert sich das Unternehmen nicht auf die Entwicklung der Entpulverungssysteme allein. Für das Qualitätsmanagement und die Integration in vollautomatisierte Prozesse hat Solukon ebenso Lösungen entwickelt wie auch eine intelligente Software in Kooperation mit Siemens.

Luft- und Raumfahrt als Top-Branche der industriellen Entpulverung

Dass mit SWISSto12 nun ein Unternehmen aus der Raumfahrt die 200. Anlage erhält, spiegelt den aktuellen Trend wider. „Luft- und Raumfahrt ist die Branche mit den meisten Solukon-Anlagen im Feld, denn hier sind die Anforderungen an ein wiederholbares und verlässliches Postprocessing besonders hoch“, sagt Andreas Hartmann, CEO und CTO von Solukon.

Auch bei SWISSto12 kommt die Solukon-Anlage zum Einsatz, um komplexe Bauteile voll automatisch zu reinigen. Mittels additiver Fertigung stellt das Unternehmen u.a. hochfrequente Antennenkomponenten und komplexe Hohlleiter-Strukturen her, die beispielsweise für die Satellitentelekommunikation benötigt werden. „Wir erzielen durch den Einsatz additiver Fertigungsmethoden eine deutliche Gewichts- und Kostenreduktion sowie exzellente Frequenzeigenschaften unserer Antennen. Mit der Solukon SFM-AT800-S reinigen wir die gedruckten Komponenten zuverlässig und schnell. Durch die unbegrenzten Bewegungsmöglichkeiten werden auch komplexe Strukturen im Inneren der Bauteile pulverfrei“, sagt Mathieu Billod, Head of Manufacturing Technology bei SWISSto12, der die 200. Solukon-Anlagen erhalten hat.

Für Solukon ist mit der 200. Auslieferung einer Entpulverungsanlage ein weiterer Meilenstein geschafft. „Es ehrt uns, dass so viele namhafte Unternehmen, Institute und OEMs auf unsere Technologie vertrauen. Das spornt uns an, immer mit den Herausforderungen unserer Kunden mitzuwachsen“, freut sich Andreas Hartmann. Das nächste Highlight für Solukon folgt schon bald: Auf der Formnext 2022 wird der Augsburger Maschinenbauer die brandneue Entpulverungssoftware SPR-Pathfinder erstmals öffentlich vorstellen.

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