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Turbulentes Jahr 2017 für den Hersteller Zortrax

Für den polnische 3D-DruckerHersteller Zortrax war 2017 ein turbulentes Jahr. Nach einer langen Wachstumphase konnte Zortrax 2017 weniger Umsatz wie im Vorjahr erzielen.

2013 präsentierte Zortrax seinen FDM-Drucker M200 bei Kickstarter. Der 3D-Drucker, der sich laut eigenen Angaben an Prosumer und KMUs richtet, konnte auf der Crowdfunding-Plattform knapp 180.000 Dollar einnehmen. Das polnische Unternehmen konnte nicht nur die User von Kickstarter überzeugen, sondern baute innerhalb wenigen Jahren einen starken Kundenstamm auf.

Die neuen Finanzdaten des Unternehmens zeigen jedoch auf, dass es 2017 einen Umsatzrückgang von etwa 12% gegeben hat. Während der Umsatz 2016 noch 54 Millionen Złoty betrug (ca. 12,5 Millionen Euro), waren es 2017 nur noch 47,5 Millionen Złoty (11 Millionen Euro). Ein Faktor für die Performance war der Rückgang der Verkäufe in den USA. Diese sanken im Jahr 2017 um 25%. Das lag in erster Linie an der Schließung des US-Hauptdistributor von Zortrax.

Der Gewinn vor Zinsen und Steuern fiel ebenfalls von 17,8 auf 8 Millionen Złoty. Es wird jedoch erwartet, dass es 2018 für Zortrax wieder einen Aufschwung geben kann. 2017 investierte das Unternehmen mehr in Forschung als 2016. Aus diesem Grund wird man in diesem Jahr mit neuen Produkten rechnen können.

So wurde erst im März der Nachfolger des M200 vorgestellt. Außerdem muss man bei den aktuellen Finanzdaten berechnen, dass 2016 ein Rekordjahr für Zortrax war.

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