Home Industrie Vier Anwaltskanzleien leiten Ermittlungen gegen 3D Systems ein

Vier Anwaltskanzleien leiten Ermittlungen gegen 3D Systems ein

Vier amerikanische Anwaltskanzleien haben laut Medienberichten angekündigt, dass sie die Entscheidung von 3D Systems, die Einreichung des geprüften Jahresabschlusses zu verschieben, untersuchen werden. Durch die Ankündigung fiel der Aktienkurs am 2. März 2021 um fast 20 %.

Die Untersuchungen, die von Kessler Topaz Meltzer & Check, LLP, Glancy Prongay & Murray LLP, Howard G. Smith und Frank R. Cruz durchgeführt werden, erheben den Vorwurf, dass Aktionäre durch eine vorsätzliche Manipulation des Aktienkurses geschädigt wurden. Die Vorwürfe kommen, nachdem 3D Systems die Einreichung seines Jahresberichts am 2. März verschoben hat. Das Unternehmen erklärte stattdessen, dass es bei der Securities and Exchange Commission eine Fristverlängerung beantragen würde.

Die beiden Anwaltskanzleien erheben den unspezifischen Vorwurf, dass das Unternehmen „mögliche Verstöße gegen die Bundeswertpapiergesetze“ begangen habe. Sie bitten um weitere Informationen von Aktionären und Unternehmensinsidern, um ihre Ansprüche zu begründen. Die Kanzleien behaupten, dass die aufgeschobene Einreichung von 3D Systems in Verbindung mit der Veröffentlichung der ungeprüften Finanzberichte zeitlich abgestimmt war, um den Aktienkurs zu senken. Die Manipulation des Marktes auf diese Weise ist nach dem Securities Exchange Act von 1934 verboten.

Der Aktienkurs von 3D Systems hatte 2021 große Kursschwankungen. Zum Beginn des Jahres eröffnete der Kurs mit 10,50 US-Dollar. Im Februar erhöhte sich der Preis auf über 56 US-Dollar und fiel nun auf etwa 25 US-Dollar.

Am 2. März kam es zu einem sprunghaften Anstieg des Handelsvolumens, da die Aktionäre ihre Aktien aufgrund der Nachricht über eine aufgeschobene Einreichung verkauften. Der Aktienkurs von 3D Systems fiel um 7,62 $ pro Aktie oder 19,64 % und schloss am 2. März 2021 bei 31,17 $ pro Aktie. An diesem Tag wurden 8.014.845 Aktien gehandelt; am Tag zuvor wechselten 3.756.507 Aktien den Besitzer. Die Aktie erlebte in den drei folgenden Handelstagen weiterhin große Ausverkäufe von etwa acht Millionen Aktien pro Tag.

Die Vorwürfe der Anwaltskanzleien sind jedoch nicht bewiesen und müssen erst untermauert werden.

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