Home Industrie Wematter Atmosphere: Wematter erweitert sein 3D-Druck-Ökosystem

Wematter Atmosphere: Wematter erweitert sein 3D-Druck-Ökosystem

Der 3D-Drucker-Spezialist Wematter hat mit Wematter Atmosphere eine verbesserte Steuerung der Baukammerbedingungen im SLS-3D-Drucker Gravity für eine höhere Teiledichte, Oberflächengüte und mechanische Leistung vorgestellt.

Die neue Maschine wird in Kombination mit den SLS-Maschineen des Unternehmens eingesetzt. Atmosphere kommuniziert mit der Software des 3D-Druckers Gravity und schafft eine stabilere thermische Umgebung während des Druckprozesses. Dies führt zu haltbareren gedruckten Bauteilen und reduziert gleichzeitig den Verschleiß des Materials, das nicht im Pulverbett innerhalb der Baukammer verschmolzen wird.

Ein weiterer Vorteil des ausbalancierten Prozesses ist eine höhere Anzahl möglicher Bauteile pro Druckauftrag, also eine höhere Bauteildichte, ohne dass die Gefahr des Zusammenschmelzens von Teilen besteht. Auch weiße Drucke werden weißer, da keine Verfärbung des Materials auftreten kann.

„Es macht sehr viel Spaß, nach mehreren Jahren der Entwicklung die Ergebnisse unserer harten Arbeit zu sehen und dass die Reaktion des Marktes so positiv ist. Atmosphere wird ein weiterer Teil sein, um unser Ökosystem skalierbar zu machen. Unsere Kunden werden in der Lage sein, ihre Geräte modular mit den Funktionen aufzurüsten, die zu ihrem Betrieb passen“, erklärt Gründer und CEO Robert Kniola.

Leichte Bedienung des Zusatzgeräts

Gemäß der Vision von Wematter, ihre Produkte so benutzerfreundlich wie möglich zu gestalten, benötigt Atmosphere keine zusätzliche Ausrüstung wie Belüftung oder Druckluft. Das Gerät wird einfach an eine normale Steckdose angeschlossen und mit Gravity verbunden.

Dank der Verbindung mit der Deep Space-Software von Gravity startet Atmosphere bei jedem Druckauftrag automatisch, was die Zuverlässigkeit erhöht. Das Gerät reguliert nur die Luft, die sich bereits im Raum befindet, und fügt der Maschine keine zusätzlichen Stoffe zu.

„Einige Hersteller lösen den Klima-Aspekt mit komplizierter Infrastruktur, andere mit einem Gasschlauch, der ein großes Sicherheitsrisiko birgt. Wir haben ein eigenständiges System, das aus Sicht der Arbeitsumgebung sicher für den Anwender ist. Es wird eine sicherere Alternative sein, als z.B. nur einen Stickstoffgenerator anzuschließen“, erklärt Gründer und Geschäftsführer Robert Kniola.

Erhöhte Recyclingrate von gebrauchtem Material

Nach jedem Druck mit dem Gravity 3D-Drucker wird das verbliebene Material mit dem Inertia-Pulversammler aufgefangen und zur Kontrolle an Wematter zurückgeschickt. Durch die reduzierten Wärmeschwankungen sinkt der Verschleiß des nicht verschmolzenen Pulvers, so dass ein größerer Anteil recycelt werden kann. Atmosphere wird daher ein wichtiger Baustein in Wematters Arbeit für eine nachhaltige Fertigung sein, bei der die Menge des verbrauchten Rohmaterials reduziert wird und die Kunden gleichzeitig kostengünstiger produzieren können.

Die Hauptvorteile von Atmosphere sind laut dem Hersteller somit die erhöhte mechanische Eigenschaften von Komponenten für große Druckaufträge, die erhöhte Pulver-Recycling-Rate von ungesintertem Material, die 70 % verbesserte Bruchdehnung der gedruckten Teile bei Verwendung von Atmosphere mit recyceltem Pulver im Vergleich zum Druck ohne Atmosphere, die erhöhte ästhetische Eigenschaften bei weißem Druckmaterial sowie die höhere maximale Teiledichte beim Drucken.

close

Wöchentlicher 3Druck.com Newsletter

Keine News mehr versäumen: Wir liefern jeden Montag kostenlos die wichtigsten Nachrichten und Informationen zum Thema 3D-Druck in Ihr Postfach.

Wir senden keinen Spam! Mit dem Absenden des Formulars akzeptieren Sie unsere Datenschutzbestimmungen.

Keine News mehr versäumen!

Wir liefern wöchentlich kostenlos die wichtigsten Nachrichten und Informationen zu dem Thema 3D-Druck in Ihr Postfach. HIER ANMELDEN.