Home Gastbeiträge 3D gedruckte Waffe in der Popkultur – Update: Funny or Die

3D gedruckte Waffe in der Popkultur – Update: Funny or Die

3D-Drucker interessieren schon lange nicht nur mehr Technik-Interessierte. Immer häufiger wird auch in allgemeinen Magazinen und Zeitungen über Fortschritte von der Technologie berichtet. Im Fokus der Mehrheit liegt natürlich der Druck von Objekten mit Heim-3D-Drucker. Obwohl es diverse spektakuläre Objekte gibt, zieht die “Waffe aus dem 3D-Drucker” die meiste Aufmerksamkeit auf sich.

20.05.2014: Cody Wilson hat mit seiner “Gruppe Defense Distribution” 2012 die Pläne für eine 3D gedruckte Waffe bekannt gegeben, die jedem zur Verfügung gestellt werden sollte. Nach vielen Widerständen und Rückschlägen war es dem Team möglich nach 6 Monaten “The Liberator” zu veröffentlichen.

Nicht nur in verschiedenen Nachrichten-Medien wurde über die Waffe berichtet, sondern auch die Popkultur beschäftigte sich mit dem Thema.

“Elementary” ist eine TV-Krimi-Serie des amerikanischen Fernsehsenders CBS. Sie versetzt die Figuren der Sherlock-Holmes-Geschichten von Arthur Conan Doyle in das heutige New York, wo Holmes dem NYPD bei der Aufklärung von Mordfällen hilft. In der
am 26. September 2013 ausgestrahlten Episode “Step Nine” (deutscher Titel “London”) dreht sich alles um eine Pistole aus dem 3D-Drucker. Der Serienheld, der von Jonny Lee Miller verkörpert wird, klärte einen Mord auf, der mit einer 3D gedruckten Waffe begangen wurde. Wie bei dem Liberator von Cody Wilson wurde bei dem Serienrevolver ein Nagel als Abzug verwendet. Während im Krimi die Kunststoffteile der 3D gedruckten Waffe leicht zu beseitigen waren, wurde der Nagel gefunden.

Zwar waren schon in den US-TV-Serien “The Big Bang Theory”, “Bones” und “Grey’s Anatomy” 3D-Drucker Teil der Handlung, aber bei “Elementary” wurde erstmals das Thema “Waffen aus dem 3D-Drucker” aufgenommen. Die Episode hatte in den USA über 10 Millionen Zuseher.

Am 19. Mai 2014 veröffentlichte die britische Sängerin Mathangi “Maya” Arulpragasam, die unter dem Kürzel M.I.A. auftritt, das Musikvideo “Double Bubble Trouble”. In dem Musikvideo der fünften Singleauskopplung des vierten Studioalbums (“Matangi”) werden verschiedene Waffen gezeigt, die aus einem 3D-Drucker kommen sollen. In dem Video wird der Druckvorgang mit einem Ultimaker 2 gezeigt:

M.I.A. & The Partysquad – Double Bubble Trouble official music video Uncensored

Wie wir sehen wird uns das Thema der 3D gedruckten Waffe wahrscheinlich noch etwas länger begleiten.

Gastbeitrag: David Gotsch
Wollen Sie auch einen Gastbeitrag schreiben? Kontaktieren Sie uns!

(C) Pictures: YouTube-Screenshot

 

05.08.2014 – Update: Funny or Die – Clip

Die breite Masse kann sich immer noch nicht wirklich ein Bild davon machen, was 3D-Drucker leisten können und was (noch) nicht wirklich geht. In dem schon einem Jahr alten Video wird ein 3D-Drucker in einem Büro installiert und per Knopfdruck alles gedruckt was in den Sinn kommt, sogar der Boss wird nach einem kleinen Unfall mit einer 3D-gedruckten Pistole gedruckt. Wie das ausgeht sehen Sie hier:

via Funny or Die

Abonnieren Sie die wöchentlichen 3Druck.com-Newsletter. Jeden Montag versenden wir die wichtigsten Beiträge und Updates der Woche. Melden Sie sich jetzt kostenlos an.
Haben Sie einen Fehler entdeckt? Oder Anregungen und Ergänzungen? Bitte schicken Sie uns eine Nachricht.