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In Kürze: EOS erweitert Kapazitäten, Arcam Börsenabgang, Aurora Labs & CSIRO

EOS erweitert Produktionskapazitäten für 3D-Drucker

Bild: EOS

EOS hat die Produktion seiner Systeme von Krailling nach Maisach, westlich von München, verlagert und dabei seine Kapazitäten erweitert. Auf einer Fläche von 9.000 Quadratmeter können bis zu 1.000 Systeme pro Jahr hergestellt werden. EOS kommt damit der verstärkten Nachfrage seiner industriellen 3D-Drucker nach. Gleichzeitig kann das Unternehmen auf Basis agiler Produktionsabläufe und flexibel ausgelegter Produktionsplätze kurzfristig und flexibel auf neue Produktions-, Kunden- und Marktanforderungen reagieren.

Nikolai Zaepernick, Senior Vice President Central Europe bei EOS:

„Unsere Technologie ist die richtige Wahl für hochqualitative Serienanwendungen. Der industrielle 3D-Druck ist in der Fertigung angekommen. Während wir in den ersten zehn Jahren seit Gründung unseres Unternehmens 1.000 Systeme installiert haben, stieg diese Zahl insbesondere in den letzten zwei Jahren merklich an. Heute haben wir eine installierte Basis von rund 3.000 Systemen weltweit. Auch in den kommenden Jahren rechnen wir mit einem weiteren, signifikanten Anstieg der Nachfrage nach unserer Technologie. Denn im Rahmen der digitalen Transformation ist der industrielle 3D-Druck eine der zentralen Triebfedern auf dem Weg hin zur digitalen Fabrik der Zukunft.“

EOS Kunden haben nun auch die Möglichkeit die Werksabnahmeprüfungen (Factory Acceptance Test) für neue Systeme zu begleiten. Auf Wunsch des Kunden kann EOS neben der üblichen, von EOS durchgeführten Maschinenqualifizierung auch kundenspezifische Testjobs von Teilen bauen, die der Kunde später tatsächlich produzieren will.

 

GE gibt Arcam Delisting von NASDAQ bekannt

General Electric (GE) hat den NASDAQ Börsenabgang von Arcam AB bekannt gegeben. Erst Ende vergangenen Jahres hat GE seine Anteile am 3D-Drucker-Hersteller auf über 90% aufgestockt. Seit Abschluss der Übernahme vor rund einem Jahr hielt GE 76,15% der Anteile von Arcam.

Arcam AB wurde 1997 gegründet und stellt Metall-3D-Drucker her, die nach dem Electron Beam Melting (EBM) Verfahren, also Elektronenstrahlschmelzen, arbeiten. Neben EBM-Maschienen vertreibt der Hersteller auch Zusatzausrüstung, Software, Metallpulver und bietet Service und Training für seine Kunden an. Das Tochterunternehmen AP&C in Kanada erzeugt hochwertiges Titanpulver für die additive Fertigung und wurde von Arcam Ende 2014 für umgerechnet rund € 24 Millionen gekauft.

Anfang 2017 hat Arcam AB den Geschäftsbereich Arcam EBM abgespalten. Die Organisation mit rund 150 Mitarbeitern umfasst Entwicklung, Fertigung, Verkauf und Support von Arcam EBM-Systemen.

 

Aurora Labs und CSIRO arbeiten zusammen

Bild: Aurora Labs

Der 3D-Drucker-Hersteller Aurora Labs und die australische Forschungsorganisation CSIRO (Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation) kündigen ihre Zusammenarbeit an. Gemeinsam möchte man die Tätigkeiten des Additive Manufacturing Solutions Centre ausbauen. Das Zentrum wurde einerseits für Beratungsleistungen ins Leben gerufen und vertreibt zudem auch die 3D-Drucker von Aurora Labs, dazugehörige Pulver und additiv gefertigte Teile.

Laut der Vereinbarung wird Aurora Labs CSIRO einen seiner Metall-3D-Drucker inklusive Pulver zur Verfügung stellen. Im Gegenzug dazu erhält das Unternehmen Forschung- und Entwicklungsleistungen für das Solutions Centre.

“This is an exciting collaboration, and we are incredibly pleased to be working with a tier-one partner such as the preeminent government research organisation CSIRO,” sagt David Budge, Managing Director of Aurora Labs. “The research agreement speeds up the development of our Solutions Centre, enhances our credibility, as well as endorses the technical performance of our technology. It also represents a significant advancement of Australia’s additive manufacturing industry and demonstrates the commercial application of 3D metal printers to provide tailored, faster and cheaper components to a number of industries.”

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