Home Kurzmeldungen In Kürze: Jabil setzt Elektronik-3D-Drucker ein, 3D-gedrucktes Surfbrett, Lockheed Martin AM-Lab

In Kürze: Jabil setzt Elektronik-3D-Drucker ein, 3D-gedrucktes Surfbrett, Lockheed Martin AM-Lab

Auftragsfertiger Jabil unterzeichnet Leasingvertrag für DragonFly 2020 Elektronik-3D-Drucker 

Jabil, US-amerikaischer Auftragshersteller für Elektronikartikel, wird erster kommerzieller Kunde von Nano Dimension und hat einen Leasingvertrag mit dem Hersteller des DragonFly 2020 3D-Druckers für Leiterplatten unterzeichnet.

Nano Dimension hat erst kürzlich den Abschluss der Rekrutierungsphase für sein Beta-Programm bekannt gegeben. Unter den Beta-Testern finden sich Unternehmen wie der 3D-Druck-Dienstleister FATHOM aus den USA sowie der deutsche Platinen-Hersteller PHYTEC.

Mit dem DragonFly 2020 lassen sich Prototypen für Multilayer-Leiterplatten innerhalb weniger Stunden herstellen. Das Gerät verwendet sogenannte leitfähige „Nano Inks“ um die Verbindungen zwischen den einzelnen Schichten zu drucken. Die eigens entwickelte Software akzeptiert Dateien im Gerber-Format und steuert den Druckprozess.

 

Forscher entwickelt 3D-gedrucktes, recycelbares Surfbrett

Dr. Nathaniel Petre von der Dyson School of Design Engineering am Imperial College London hat ein Surfbrett mit Hilfe von 3D-Drucktechnologie hergestellt, das im Vergleich zu traditionellen Surfbrettern nich nur erschwinglicher ist, sondern auch mit seiner Nachhaltigkeit und Haltbarkeit überzeugt.

Bei dem Material, das zur Fertigung des Bretts verwendet wurde, handelt es sich um Druckmaterial von Algix, ein Filament dessen Bestandteile aus Algen gewonnen und mit Kunstharz, hergestellt aus pflanzlichem Zucker, kombiniert werden.

Das Brett wurde in mehreren Teile gedruckt, die zusammengesetzt werden müssen. Der Prototyp des Surfbretts, genannt das Dolphin Board of Awesome, wird derzeit an den Stränden Nordkaliforniens getestet.

 

PADT und Stratasys eröffnen Lockheed Martin Additive Manufacturing Laboratory

Das Produktentwicklungs-Unternehmen Phoenix Analysis and Design Technologies (PADT) aus den USA hat in Partnerschaft mit Stratasys die Eröffnung einen Labors für Additive Fertigung an der Metropolitan State University in Denver angekündigt.

Das Lockheed Martin Additive Manufacturing Laboratory wird unter anderem mit 3D-Druckern des Herstellers Stratasys ausgestattet sein. Durch den Einsatz der 3D-Drucktechnologie sollen bei der Erstellung von komplexen Designs die Produktionszeit beschleunigt und die Wirtschaftlichkeit erhöht werden.

„Building the Lockheed Martin Additive Manufacturing Laboratory at MSU Denver is a major development in the progression of additive manufacturing tooling applications,“ sagt Rey Chu, Direktor und Mitgründer von PADT. „The expertise and dedication of Stratasys and PADT – combined with the generosity of Lockheed Martin and vision for advanced workforce development from MSU Denver – will help propel our industry far beyond where it is today.“

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