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In Kürze: Proto Labs investiert €4 Millionen, Sculpteo, Dremel DigiLab 3D45 Drucker, Sigma Labs Patent

Proto Labs investiert € 4 Millionen in neue Technologien und Ausbau seiner Produktionsstätten

Proto Labs, Anbieter von Rapid Prototyping und digitalen Fertigungstechnologien, investiert aufgrund der steigenden Nachfrage insgesamt € 4 Millionen in seine europäischen Standorte. Neben dem Ausbau der Produktionsstätte in Telford, Großbritannien fließt die Investition in weitere Standorte in Europa sowie neue Technologien. Die Nachfrage nach industriellem 3D-Druck wächst stetig, wie Daniel Cohn, Geschäftsführer der Proto Labs Standorte in Deutschland erläutert:

“Immer mehr Kunden in unterschiedlichen Branchen erkennen, dass der 3D-Druck ungeahnte Möglichkeiten bietet, Prototypen mit komplexen Geometrien kostengünstig herzustellen. Für manche Teile ist diese Technologie die einzige Option. In unserem Werk in Eschenlohe, das nach EN ISO 13485:2012 zertifiziert ist, können wir über 3D-Druck nach dem DMLS-Verfahren bestimmte Produkte für den Einsatz im medizinischen Bereich herstellen, darunter auch als Implantate zugelassene Teile.”

Das Unternehmen verzeichnet seit 2015 einen jährlichen Mitarbeiterzuwachs in Fertigung und Konstruktion sowie Vertrieb und Verwaltung von über 20%. Über die kommenden 18 bis 24 Monate will Proto Labs Büroräume und Fertigungskapazitäten weiter ausbauen. Damit sollen auch die Werke in Eschenlohe und Feldkirchen unterstützt werden.

 

HP Jet Fusion Technologie nun auch über Dienstleister Sculpteo verfügbar

Der 3D-Druck-Dienstleister Sculpteo kündigt die Verfügbarkeit der HP Jet Fusion Technologie über seine Online-Fertigungsplattform an. Damit reiht sich das Unternehmen neben Dienstleistern wie Shapeways und Materialise ein. Sculpteo wird es nun möglich sein, seinen Kunden ein bis zu zehnfach schnelleres Services anzubieten.

“In der digitalen Fertigung ist Geschwindigkeit von zentraler Bedeutung. Mit HP ist es Sculpteo möglich weiterhin innovativ zu sein und ein leistbareres, schnelleres und präzises Service zu bieten.”

 

Dremel kündigt DigiLab Product Suite mit neuem 3D45 Drucker an

Dremel stellt den DigiLab 3D35 Drucker als Teil seiner Produktlösung für digitale Fertigung vor.

Der 3D45 Drucker wurde für komplexere Projekte im Bildungsbereich konzipiert, wobei simples Design und Zugänglichkeit im Vordergrund standen. Durch das beheizte Druckbett können auch Materialien wie EcoABS und Nylon verarbeitet werden. Dabei erkennt das Gerät das eingelegte Filament und passt automatisch die Druckeinstellungen dazu an.

Über eine eingebaute Kamera können mehrere 3D-Drucker fernüberwacht und -gesteuert werden. Bildungseinrichtungen wie das College of Engineering an der Universität von Illinois haben die Geräte bereits über tausende von Betriebsstunden erfolgreich getestet.

“Our five 3D40 printers in the College of Engineering makerspace have about 800 hours of use per unit, totaling 4,000 hours of printing,” sagt Eric Schmidt, Director of the College of Engineering Makerspace at the University of Illinois at Chicago. “Dremel printers can stand up to the constant flow of students making parts for their projects. We are excited about this next level of manufacturing with the 3D45.”

Der Dremel DigiLab 3D45 Drucker kann derzeit vorbestellt werden und wird ab September 2017 erhältlich sein.

 

Sigma Labs veröffentlicht Patentanmeldung von Sensoren-Technik für Qualitätskontrolle bei Additiver Fertigung

Das amerikanische Softwareunternehmen Sigma Labs verkündete seine Anmeldung bei US Patentamt für “Multi-Sensor Quality Inference and Control For Additive Manufacturing Processes” vom Juni 2016. Dabei handelt es sich um eine neue Sensoren-Technik, die Echtzeit-Qualitätsanalysen und Bestimmungen der Materialeigenschaften basierend auf akustischen und optischen Signalen, die während des additiven Fertigungsprozesses abgegeben werden, durchführt.

Sigma Labs ist einer der Spezialisten in der Industrie für In-Process Qualitätssicherung für Metall-3D-Druck. Die neue Technik soll vorallem eine Verbesserung bei der Erstellung von Metallobjekten für die Automobilindustrie sowie Luft- und Raumfahrt bringen.

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