Gregory Kress ist neuer CEO bei Shapeways

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Der Online-3D-Druckdienstleister und Marktplatz Shapeways ernennt Gregory Kress zum neuen CEO. Dieser plant das Angebot des Unternehmens weiter auszubauen und neue Services unterstützend anzubieten.

Die Position des CEO hatte seit August 2017 Tom Finn inne, nachdem Shapeways Mitgründer Peter Weijmarshausen nach zehn Jahren als CEO im Unternehmen zurückgetreten ist. Nun wird Finn von Gregory Kress abgelöst, der zuvor als President und COO von Open Education, einer Online-Lernplattform, tätig war.

Shapeways wurde 2007 gegründet und bietet 3D-Druckdienstleistungen mit über 60 verschiedenen Materialien und Finishes an. Zudem ist das Unternehmen bestrebt neue Wege zu finden, mit denen es seine Kunden besser im Produktionsprozess unterstützen kann – von der Idee über das Design und Verpackung bis hin zum Verkauf und darüberhinaus.

Neues Service für Kunden

Mit Kress als neuen CEO plant Shapeways neue Services anzubieten, die Kunden bei Herausforderungen des Designprozesses als auch auf der Geschäftsseite unterstützen. Das bisherige End-to-End Service soll durch zusätzliche Erweiterungen verbessert werden, um Kunden beim Design, der Herstellung und bei Bedarf auch bei dem Verkauf ihrer Produkte unterstützend unter die Arme zu greifen. Zudem möchte der Dienstleister neben 3D-Druck auch weitere Produktionstechnologien einführen.

Die Shapeways-Community verfügt derzeit über eine Million Mitglieder und wird bald die 10-Millionen-Marke für 3D-gedruckte Produkte erreichen. Um die 140.000 neue Designs werden jedes Monat auf dem Marktplatz hochgeladen.

Gregory Kress

Kress hat über 15 Jahre Erfahrung in ähnlichen Bereichen und war zuletzt bei Open Education für die Umsetzung von Strategien sowie den finanziellen Erfolg verantwortlich. Zuvor war er 11 Jahre in führenden Positionen bei GE tätig.

„Ich bin Shapeways beigetreten um das Geschäftswachstum zu beschleunigen. Shapeways hatte seinen Fokus immer auf die Unterstützung von Schöpfern gelegt, damit diese ihre Ideen verwirklichen können. Auf diese solide Grundlage werde ich aufbauen und die Werkzeuge, Funktionen und Produkte, die wir anbieten verbessern,“ erklärt Kress. „Wir möchten unsere Schöpfer während des kompletten Prozesses unterstützen – von der Verwirklichung einer Idee bis hin zu integrierten Fertigungslösungen und sogar dabei, mit ihren Designs Geld zu machen.“

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