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Sigma Labs verdoppelt Umsatz im ersten Quartal 2020

Sigma Labs, ein Software-Entwickler für die additive Fertigung, hat seine Finanzergebnisse für das erste Quartal 2020 veröffentlicht. Der Umsatz des Unternehmens für das erste Quartal 2020 verzeichnete ein Wachstum von über 200 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal 2019.

In einer unterstützenden Stellungnahme erklärt der neu ernannte CEO Mark K. Ruport, dass Sigma Labs vor dem Hintergrund der andauernden COVID-19-Pandemie optimistisch ist, was die Position seines Unternehmens betrifft. Das Unternehmen will die Kommerzialisierung des eigenen Produkts weiter voranbringen.

Das Vorzeigeprodukt von Sigma Labs ist PrintRite3D, ein Softwarepaket zur prozessbegleitenden Qualitätssicherung (IPQA) für die additive Fertigung von Metallen. Es besteht aus Hardware- und Multisensormodulen sowie aus verschiedenen Softwaremodulen für die Qualitätssicherung in der additiven Fertigung und die prozessbegleitende Überwachung. Zusammen erfassen und verarbeiten die Module die Daten eines 3D-Druckers, so dass die Benutzer in Echtzeit analysieren und inspizieren und gegebenenfalls Korrekturen vornehmen können.

Das Unternehmen erlebte im Laufe des 1. Quartals 2020 eine Reihe von grundlegenden Entwicklungen. Um die weitere Validierung seiner Technologie zu unterstützen, unterzeichnete Sigma Labs einen Vertrag über die Implementierung seiner Qualitätssicherungssoftware für den Metall 3D-Druck an der Northwestern University.

Neben anderen Kooperationen mit Bildungseinrichtungen, unterzeichnete das Unternehmen eine gemeinsame Vertriebsvereinbarung mit dem belgischen 3D-Spezialisten Materialise. Die neue Vereinbarung konzentriert sich auf die Kommerzialisierung der neu integrierten PrintRite3D-Qualitätssicherungstechnologie mit der Materialise-Kontrollplattform.

Zusammenfassung der Quartalszahlen

In seinem Finanzbericht für das erste Quartal 2020 verbuchte Sigma einen Gesamtumsatz von 221.730 USD, verglichen mit 64.450 USD für das erste Quartal 2019. Dieses Wachstum entspricht einem Anstieg von 244 Prozent.

Die Kosten des Umsatzes im ersten Quartal 2020 wurden mit 244.703 US-Dollar angegeben, während diese Zahl im ersten Quartal 2019 96.555 US-Dollar betrug.

Der Bruttogewinn für das erste Quartal 2020 betrug somit -22.973 USD, und der Nettoverlust für den gleichen Zeitraum wurde mit -1.583.585 USD angegeben. Zum Vergleich: Im ersten Quartal 2019 wurde der Bruttogewinn mit -32.105 US-Dollar und der Nettoverlust mit -1.484.112 US-Dollar angegeben.

Ohne Pandemie wäre der Umsatz sogar noch besser ausgefallen. Der CEO erklärte bei der Präsentation der Zahlen, dass ein Unternehmen aus der Luft- und Raumfahrtindustrie kurzfristig abgesprungen ist. Davor ist das Unternehmen von einem Umsatz von 400.000 USD für das erste Quartal ausgegangen.

Trotz COVID-19 geht Ruport davon aus, dass der Umsatz von Sigma Labs im zweiten Quartal um 50 bis 100 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2020 steigen wird. Detaillierte Zahlen können direkt bei Sigma Labs abgerufen werden.

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