Home Medizin Methode zum 3D-Druck von medikamentösen Implantaten

Methode zum 3D-Druck von medikamentösen Implantaten

Forscher der Louisiana Tech University haben eine kostengünstige Methode entwickelt, um antibakterielle, chemotherapeutische Medikamente zur Implantation am 3D-Drucker, genau gesagt dem MakerBot Replicator 2, zu erzeugen. 

Antibiotische Implantate, sogenannte „beads“, sind kleine, aus einem Knochenzement-Antibiotika-Gemisch manuell hergestellte Implantate, die dem Patienten während einer OP eingesetzt werden. Der große Vorteil besteht darin, dass die Medikamente die Infektion lokal und exakt dosiert bekämpfen und nicht der gesamte Körper, insbesondere Nieren und Leber, durch eine hohe Dosis belastet wird. Der Nachteil dieser Methode ist es, dass zwar das enthaltene Medikament, nicht aber die perlenförmigen Implantate vom Körper absorbiert werden, und somit zu einem späteren Zeitpunkt wieder operativ entfernt werden müssen.

Das Team der Lousiana Universität hat nun ein Filament Extruder System entwickelt, welches medizinische 3D-Druck Filmente herstellt und die aufwendige Prozedur eines Tages ersetzen können wird. Das eigens entwickelte Filament aus Bioplastik kann vom menschlichen Körper absorbiert werden und macht eine spätere Operation zur Entfernung der antibiotischen beads hinfällig.

Manuelle Herstellung der beads:

manuell_hergestellte_beads

 

3D-gedruckte beads:

3D_gedruckte_beads

 

“One of the greatest benefits of this technology is that it can be done using any consumer printer and can be used anywhere in the world,” sagt Jeffrey Weisman, Doktorand an der Lousiana Tech University.

 

via Lousiana Tech University

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