3D-gedruckter Roboter zur Ausbildung von medizinischem Personal

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Der Simulationsroboter „Mikotot“ wurde von dem Tottori University Hospital und der Tmsuk R&D Inc entwickelt. Für den Roboter kommen 3D-gedruckte Teile zum Einsatz, die auf 3D-Scans von Menschen basieren. 

Der Roboter wurde entwickelt um Medizin Studenten und klinischem Personal eine neue verbesserte Trainingsmöglichkeit zu bieten. So kann Mikoto Schmerzen zum Ausdruck bringen – eine Funktion die bisherig Puppen zur Simulation nicht geboten haben. Im speziellen wurde Mikoto entwickelt um medizinische Vorgänge wie die Intubation zu beüben, ebenso können andere Eingriffe an den oberen Atemwegen geübt und automatisch bewertet werden.

Due to rapid advances in medicine and medical technologies, the skills and tasks medical professionals need to learn have diversified. Young doctors used to learn the ropes gradually by observing senior doctors at work and then trying their hand at operating on actual patients. Such styles of training are no longer acceptable. Ensuring patient safety is a top concern.

Bisher haben angehende Mediziner hauptsächlich durch das Beobachten von erfahrenen Ärzten gelernt, doch eine Simulation die so realitätsnahe ist soll eine deutliche Verbesserung mit sich bringen. Die Sicherheit und Qualität der Betreuung der Patienten soll so besser gewährleistet werden.

Für mehrere Teile des Roboters wurden Scans erstellt und aus ihnen realitätsnahe 3D-Modelle. Diese wurden anschließend mit einem 3D-Drucker hergestellt. Konventionelle Verfahren zur Herstellung solch komplexer Strukturen mit nur kleiner Stückzahl währen deutlich zu teuer gewesen.