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COVID-19-Medikamente mit 3D-Bioprinter entwickeln

Der russische Bioprinting-Spezialist “3D Bioprinting Solutions” (3DBio) arbeitet aktiv an pharmakologischen Studien zu verschiedenen antiviralen Medikamenten mit. Das Ziel ist es ein Medikament gegen die Pandemie COVID-19 zu finden.

Zellbiologen von 3DBio arbeiten mit führenden Virologen und Pharmaunternehmen zusammen, um Anti-COVID-19-Medikamente zu entwickeln. Die Wissenschaftler von 3DBio nutzen ihre umfassende Erfahrung mit den modernsten Methoden der Pathologie und prädiktiven Toxikologie, um die Zeit zu minimieren, die benötigt wird, um Lösungen für die Behandlung von Patienten mit COVID-19 und anderen Viruserkrankungen zu finden.

Die derzeit existierenden traditionellen zweidimensionalen Protokolle für die Prüfung antiviraler Wirkstoffe liefern zum Teil sehr widersprüchliche Daten, da die Ergebnisse der 2D-Modellierung perspektivischer Anti-COVID-19-Medikamente radikal von der tatsächlichen Reaktion des menschlichen Körpers auf ihre Wirkung abweichen können. Auf der anderen Seite bilden dreidimensionale Gewebesphäroide die Organisation des nativen Gewebes vollständig nach und dienen als ideales in-vitro-Modell für die Prüfung pharmakologischer Moleküle unter physiologischen Bedingungen. Um den Übergang von präklinischen Studien mit Labortieren zu klinischen Studien mit Menschen zu beschleunigen, entwickelten die Spezialisten von 3D Bioprinting Solutions eine Methode zur skalierbaren Herstellung von 3D-Sphäroiden in den Mengen, die notwendig sind, um die spezifische Aktivität pharmakologischer Moleküle im Körper infizierter Patienten genau zu bestimmen.

Die Zellreihen A549 und Calu-3 (humane Adenokarzinome der Lunge), CaCo-2 (humanes kolorektales Adenokarzinom) und Vero CCL-81 (Nierenzellen der Afrikanischen Grünen Meerkatze) wurden als Modell des Lungengewebes verwendet. 3DBio-Wissenschaftler entwickelten Formationsprotokolle und wählten optimale Konzentrationen für die Herstellung von 3D-Sphäroiden aus diesen Zellreihen aus. Diese Mikrogewebeproben wurden an Virologen zur anschließenden Infektion der 3D-Sphäroide mit SARS-Cov2 und zur Prüfung antiviraler Substanzen weitergeleitet.

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“Wir sind sehr stolz auf die wichtige Rolle, die unser Labor und seine Mitarbeiter bei der Unterstützung von Virologie- und Pharmakologie-Spezialisten bei der schnellen und präzisen Entwicklung von antiviralen Medikamenten spielen”, sagte Yusef Hesuani, Mitbegründer und geschäftsführender Gesellschafter von 3D Bioprinting Solutions.

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