Home 3D Objekte Die Zukunft der Kardiologie mit Hilfe von 3D Druck

Die Zukunft der Kardiologie mit Hilfe von 3D Druck

Seit einiger Zeit wird 3D Druck im Krankenhaus immer öfter verwendet – unter anderem auch für Herzeingriffe. Dank einer Kombination von 3D Druck und weiteren neuen Techniken sollen jetzt noch bessere Ergebnisse erzielt werden.

An der A&M University in Texas wurde mit einer neuen Studie gezeigt wie 3D Druck noch besser für Eingriffe am Herz verwendet werden kann. Dafür sollen laut der Universität 3D Druck, hochauflösende CT Scans, Virtual Reality und Roboter zum Einsatz kommen. Diese Kombination soll eine stark auf den jeweiligen Patienten zugeschnittene Behandlung erlauben und im Endeffekt sollen damit auch Kosten gespart werden, gleichzeitig aber die Ergebnisse für die Patienten verbessert werden.

Nicht zufällig fand die Studie ausgerechnet in Texas statt, der Amerikanische Bundesstaat kämpft seit längerem mit vielen Übergewichtigen und den damit oft verbundenen Herzproblemen. Schätzungen zu Folge werden etwa 15 Millionen Menschen in Texas mit Herzproblemen jedes Jahr behandelt. Die größte Wirkung zeigen Behandlungen am Herzen wenn Probleme frühzeitig erkannt werden. Bei Verdacht sollen, laut der Studie, hochauflösende CT Scans Klarheit bringen. Auf dem so erstellen digitalen Modell des Herzens, lassen sich Probleme mit den Koronargefäßen (feinste Gefäße die die Herzmuskeln versorgen – werden auch Herzkranzgefäße genannt) erkennen. Weil exakt diese Probleme lösen die gefürchteten Herzinfarkte aus.

Sollte ein Problem festgestellt werden ist eine Operation notwendig, hier kommen dann perfekt zugeschnitten Stents zum Einsatz, die die Koronargefäße wieder weiten sollen. Damit die Stents perfekt sitzen, werden sie mit dem 3D Drucker hergestellt und anschließend mit Hilfe eines Roboters eingeführt.

Alle genannten Techniken sind schon vorhanden und werden eingesetzt, doch der gut abgestimmte Einsatz der Techniken zusammen soll klare Vorteile bringen. Unter anderem bietet zum Beispiel Materialise eine Software zur Planung von chirurgischen Eingriffen mittels 3D Druck an. Im Herzzentrum Brandenburg werden erkrankte Herzen „angreifbarer“ gemacht, indem sie 3D gedruckt werden, um am 3D gedruckten Modell den Eingriff besser planen zu können. Eine wieder andere Forschung beschäftigt sich mit dem 3D Druck funktionsfähigen Herzens. Alles in allem wird in diesem Gebiet derzeit intensiv geforscht, entwickelt und getestet – um herzkranken Patienten eine bessere Zukunft zu ermöglichen.

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