Home Medizin LimaCorporate richtet 3D-Druck-Anlage auf US-Krankenhaus-Campus ein

LimaCorporate richtet 3D-Druck-Anlage auf US-Krankenhaus-Campus ein

Das Medizintechnikunternehmen LimaCorporate (Lima) und eines der Spitzenkrankenhäuser für Orthopädie in den USA, das Hospital for Special Surgery (HSS), gaben die Gründung der ersten 3D-Druck-Anlage für die additive Fertigung von spezifisch angepassten komplexen Implantaten in einem Krankenhausumfeld bekannt.

LimaCorporate ist ein italienisches Unternehmen, welches weltweit im Medizinbereich tätig ist. Spezialisiert hat sich die Firma auf die Herstellung von rekonstruktive orthopädische Lösungen für Chirurgen. Die Produktpalette umfasst große Implantate zur Gelenkrevision und Primärimplantate sowie vollständige Extremitätenlösungen.

In der Zusammenarbeit mit dem Hospital for Special Surgery soll die personalisierte orthopädische Versorgung von Patienten verbessert werden. Das Kranlkenhaus bezieht schon seit 2016 Lösungen von Lima. Diese patientenspezifischen, individuellen Implantate werden in der italienischen Zentrale von Lima hergestellt. Für die Implantate verwendet LimaCorporate firmeneigene 3D-Drucktechnologien sowie das proprietäre Trabecular Titanium(TM) Material.

Die neue Einrichtung, die von Lima auf dem Hauptcampus des HSS an New Yorks Upper East Side betrieben wird, profitiert von Limas Technologie und Erfahrung in Kombination mit der HSS-Expertise im Bereich klinische Versorgung und Biomechanik. Die Zusammenarbeit soll die Innovation im Feld der komplexen orthopädischen Gelenkversorgung fördern und beschleunigen. Ebenso soll die Kooperation neue Produkte und Lösungen für Patienten in den gesamten USA hervorbringen.

„Die enge Zusammenarbeit zwischen Chirurgen und Ingenieuren zur Entwicklung und Verfeinerung von Gelenkersatz und Identifizierung neuer Lösungen für die komplexesten Fälle ist von unschätzbarem Wert“, erklärt Leonard Achan, RN, MA, ANP, Chief Innovation Officer des HSS.

„Wir sind stolz darauf, als erstes Unternehmen den 3D-Druck für Implantate in direkter Nachbarschaft zur Krankenhausorganisation einzuführen. Die Zusammenarbeit zwischen Spitzenchirurgen und Top-Ingenieuren kann Innovationen vorantreiben und den Zugang für Patienten in den USA erleichtern. Das ist es, was Lima ausmacht – wir sind ein Unternehmen, das sich immer schon und auch in Zukunft um Transformation im Bereich der Orthopädie bemüht, indem es den Status quo in Frage stellt“, kommentiert Luigi Ferrari, CEO von LimaCorporate.

Lima wird als registrierter Hersteller für alle Vorrichtungen fungieren, die in dieser neuen Anlage am HSS entwickelt und produziert werden. Die Einrichtung soll Anfang 2020 in Betrieb gehen und zunächst Krankenhäuser in der Region bedienen, um im nächsten Schritt Anbieter USA-weit zu versorgen.

Der Artikel basiert auf eine Presseaussendung voin Lima

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