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Lithoz kündigt CeraFab 7500 3D-Drucker für Zahnmedizin an

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Lithoz hat angekündigt auf der kommenden IDS Show in Köln den neuen CeraFab 7500 3D-Drucker für Anwendungen in der Zahnmedizin vorzustellen. Mit der LCM Drucktechnologie von Lithoz kann das Unternehmen Keramiken herstellen – ein Material das auch in der konventionellen Herstellung für die Zahnmedizin sehr beliebt ist.

Lithoz ist ein Unternehmen aus Österreich das sich ganz dem 3D-Druck gewidmet hat. Das Unternehmen hat den Fokus auf das LCM Verfahren gerichtet, das zwischen 2006 und 2010 vom Gründer des Unternehmens auf der TU Wien entwickelt wurde. Es handelt sich bei Lithoz um ein Spin-off der TU Wien.

Das LCM Verfahren, das Lithoz prägt, nutzt dabei eine Maske um ein lichtempfindliches Resin auszuhärten. Wobei das photosensitive Material mit einem keramischen Pulver „verbessert“ wird. Durch eine Pyrolyse nach dem Druckvorgang wird das photosensitive Material entfernt und es bleibt ein reines keramisches Objekt zurück.

Die LCM Technologie hat Lithoz in den letzten Jahren laufend verbessert und als Ergebnis wurde jetzt der CeraFab 7500 3D-Drucker für den Zahnmedizinischen Einsatz vorgestellt. Der neue 3D-Drucker soll in der Lage sein Teile mit hoher Auflösung und hoher Qualität für die Zahnmedizin herzustellen. Mögliche Anwendungen sind Kronen, Implantate, Brücken und vieles mehr (bei vielen dieser Bauteile wird auch heute schon Keramik eingesetzt, die konventionell verarbeitet wird).

Als Material setzt Lithoz auf Zirconia, wobei das Material speziell angepasst wurde um den Ansprüchen der Zahnmedizin gerecht zu werden. Auf der IDS in Köln (12 – 16 März 2019) wird der CeraFab 7500 öffentlich vorgestellt.

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