AM.NUS startet Programm zur schnelleren Einführung von AM in der Bauindustrie

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Um die Einführung des 3D-Drucks in der Bauindustrie zu beschleunigen, rief die National University of Singapore (NUS) ein Programm namens AM.NUS Construction 3D-Printing-Program ins Leben. Geleitet wird dieses von der School of Design and Environment mit Unterstützung des National Additive Manufacturing Innovation Cluster (NAMIC).

Erst kürzlich rief die National University of Singapore (NUS) durch sein Zentrum für additive Fertigung (AM.NUS) ein Programm ins Leben, welches sich auf additive Fertigung im Bauwesen fokussiert. Genauer gesagt erforscht die Universität die Entwicklung von nachhaltigen Materialien für den additiven Fertigungsbau. Überdies arbeitet AM.NUS an 3D-Designs für Strukturen, welche schnell in großem Maßstab hergestellt werden können. Das Ziel dieses Vorhabens ist es, das Potenzial der additiven Fertigung im Bau zu realisieren.

Angekündigt wurde das neue AM.NUS Construction 3D-Printing-Program auf der International Conference on Construction 3D Printing am 05. Und 06. Juli diesen Jahres. Um die additive Fertigung und Konstruktion zu verfolgen, unterzeichnete die School of Design and Environment vor Ort ebenso eine Absichtserklärung mit den lokalen Baufirmen Yosen Advanced Digital Construction und Manufacturing Pte Ltd.

NUS - AM.NUS startet Programm zur schnelleren Einführung von AM in der Bauindustrie

Auch plant die Universität ein Ökosystem für den 3D-Druck im Bauwesen. Dieses Vorhaben soll durch Unterstützung des National Additive Manufacturing Innovation Cluster (NAMIC) in die Realität umgesetzt werden. Ebenso wird das AM.NUS mit diversen Forschern sowie führenden Vertretern der Bauindustrie zusammenarbeiten sowie additive Fertigungs-Schulungen für NUS-Studenten und Industriepartner anbieten. Um das Bewusstsein und Wissen gegenüber der additiven Fertigung in der Bauindustrie zu stärken möchte die Universität künftig auch Konferenzen und Workshops anbieten.

Um das AM.NUS Construction 3D-Printing-Program schlussendlich auch durchführen zu können, richtete die NUS eigens ein 3D-Druck-Konstruktionslabor ein, welches Gerüchten nach den größten 3D-Betondrucker in Singapur beherbergen soll. Neben dem übergeordneten Ziel, Materialien sowie Strukturen zu entwickeln, möchte die NUS ebenso an Technologien zur Entwicklung innovativer Bauweisen sowie Baumaterialien, welche für nachhaltige Massenproduktion geeignet sind, forschen.

Im Rahmen des AM.NUS Construction 3D-Printing-Program startete das Zentrum für additive Fertigung bereits zwei Initiativen. Die Entwicklung von 3D-gedruckten Toiletten zur Verbesserung der sanitären Anlagen in Indien stellt eine dieser Initiativen dar. Im Rahmen des zweiten Projekts möchte die Universität die weltweit erste 3D-gedruckte, volumetrische Schalung herstellen.

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