Home Forschung & Bildung Auburn University eröffnet zwei neue AM-„Excellence“-Zentren

Auburn University eröffnet zwei neue AM-„Excellence“-Zentren

In Kooperation mit diversen Unternehmen verkündete die Auburn University in Alabama, USA, nun die Eröffnung von zwei Additiven Fertigungs-Zentren. Diese sollen sich vorwiegen auf die Beschleunigung von R&D, Standardisierung sowie Innovationen im 3D-Druck konzentrieren.  

Additiv Manufacturing Center of Excellence (AMCOE) ist der Name des ersten AM-Zentrums. Dieses wurde von dem globalen Standardentwickler ASTM International in Zusammenarbeit mit der Auburn University, der Fertigungstechnologie- und Maschinenbauorganisation EWI, der NASA sowie dem britischen Manufacturing Technology Center (MTC) ins Leben gerufen. 

„Die Synergien zwischen EWI, MTC, Auburn und der NASA werden dazu beitragen, Lücken in den technischen Standards zu füllen, die diese Industrie braucht, um Innovationen voranzutreiben. Als Ergebnis werden wir Branchen befähigen, die Additive Manufacturing in der Luft- und Raumfahrt, Auto- und Medizintechnik einsetzen wollen, und mehr,” kommentiert Katharine Morgan, Präsidentin bei ASTM International. 

Dieses Statement folgte auf die internationale Markteinführung des AMCOE Anfang diesen Monats. Vor allem die Zusammenarbeit mit dem britischen MTC ist eine Besonderheit dieses AM-Zentrums, da MTC als erstes nicht-US-amerikanisches Gründungsmitglied des Additiv Manufacturing Center of Excellence ausgewählt wurde. 

Bei dem zweiten AM-Zentrum handelt es sich um ein von der Auburn University in Kooperation mit der NASA entworfenes National Center for Additive Manufacturing Excellence. Innerhalb dieser Zentren sollen nun neueste 3D-Druck-Innovationen, Forschung und Entwicklung sowie auch die Standardisierung vorangetrieben werden.  

Bereits seit einiger Zeit schon beschäftigt sich die Auburn University mit der Welt der additiven Fertigung. Momentan befindet sich das Gavin Engineering Research Laboratory, ein Teil der AM-Forschung der Universität, in der Endphase der Renovierungsarbeiten. Die Universität ist gegenüber den neuen Fertigungszentren sehr zuversichtlich gestimmt: 

„Auburn ist bestrebt, die Forschung zu verbessern, Probleme in der realen Welt zu lösen und Partnerschaften einzugehen, die diese transformativen Initiativen unterstützen, wie unser blühendes additives Fertigungsprogramm. Mit Investitionen in qualifizierte Forscher und erstklassige Einrichtungen wollen wir die additive Technologie voranzutreiben und ihr volles Potenzial entfesseln. Wir freuen uns darauf, weiterhin mit unseren Partnern aus der Industrie und der Regierung zusammenzuarbeiten,” kommentiert Steven Leath, Präsident der Auburn University.

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