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Automobilhersteller Ford und Carbon3D schließen Partnerschaft

Der amerikanische Automobilhersteller Ford hat seine Zusammenarbeit mit dem 3D-Druck Startup Carbon3D bekannt gegeben.

Carbon3D hat vergangenen April für weltweite Schlagzeilen mit seiner unglaublich schnellen, neuen 3D-Druck Methode gesorgt. Das Startup mit Sitz in Kalifornien soll seine CLIP Technologie der Ford Motor Company bereits 2014 vorgestellt und dem Unternehmen mittlerweile einen Prototyp des Geräts zur Verfügung gestellt haben. Zudem erhielt Ford Zugang zum “Early Access Program” von Carbon3D.

Der Automobilhersteller will die neue Technologie aber nicht nur zur Erstellung von Prototypen einsetzen, sondern auch fertige Teile für den Verbau in den Fahrzeugen produzieren. Laut Ellen Lee, Leiterin des Teams für Additive Manufacturing Research bei Ford, könnten Produktionszeiten damit um Monate verkürzt werden und könnten so dem Konzern Millionen an Kosten einsparen.

Mit einer Beta Version des 3D-Druckers wird bei Ford derzeit erhoben, welche Kunststoffteile mit handelsüblicher Qualität damit produziert werden können. Bislang wurden beispielsweise Durchführungen, die Kabel während des Öffnen und Schließen der Autotüre vor Beschädigungen schützen, mit dem Gerät hergestellt.

ford_carbon3d_auto_3d_druck_automotive_3d_printingDurch die Zusammenarbeit der beiden Unternehmen wurden auch einige neue Materialien entwickelt, die zur Herstellung mittels Continuous Liquid Interface Production (CLIP) Technologie eingesetzt werden können. Zukünftig soll auch an elektrisch sowie wärmeleitenden Materialien geforscht werden.

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In einem ganz anderen Bereich der additiven Fertigung setzt Ford seit Kurzem auch auf 3D-Druck. Über eine Kooperation mit TurboSquid können Ford-Fans ihre Lieblingsmodelle nun auch als 3D-Modell oder fertig ausgedruckte Version im Ford 3D Store erwerben.

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