Home 3D Modelle Boston Dynamics neueste Version des Atlas Roboters nutzt Vorteile der Additiven Fertigung

Boston Dynamics neueste Version des Atlas Roboters nutzt Vorteile der Additiven Fertigung

Erst vor einer Woche hat Boston Dynamics ein Video von ihrem neuesten Roboter über Youtube veröffentlicht und bereits über 12 Millionen Views erhalten. Der die Weiterentwicklung des gezeigten Atlas konnte dank 3D Druck kleiner und effizienter gebaut werden.

Wie Marc Raibert, der Gründer von Boston Dynamics hat, bei einem Vortrag auf der Fab 11 Mitte 2015 erklärt, welche Visionen sein Team für die nächsten Generationen ihrer Roboter hat. Dabei zeigte er, welche Vorteile ein additive gefertigtes Bein, für Roboter wie den Atlas haben könnte.

In seiner Präsentation zeigte er, den Vergleich zwischen dem traditionell gefertigten Bein und dem additiv gefertigten Bein. Durch die Designfreiheiten des 3D Drucks, könnten so Leitungen für die Hydraulik direkt in dem Bein integriert werden und man könnte komplett auf Schläuche verzichten. Auch könnte das Bein durch die komplexeren Strukturen leichter und dabei stabiler entworfen werden. Auch ein Kühlsystem kann direkt in dem Bein integriert werden.

Integrated Structures Boston Dynamics

Wie das Magazin IEEE Spectrum von Marc Raibert herausgefunden hat, kamen die, oben beschriebenen, Techniken bei der neuen Version von Atlas zum Einsatz:

“The engineering team did a huge amount of work to make ATLAS lighter and more compact. One thing we did was use 3D printing to create the legs, so the actuators and hydraulic lines are embedded in the structure, rather than made out of separate components. We also developed custom servo-valves that are significantly smaller and lighter (and work better) than the aerospace versions we had been using.”

Welche der additiv gefertigten Visionen in der Version des Atlas alle verwirklicht wurden, ist ein Geheimnis des Unternehmens, welches seit 2013 dem Alphabet Konzern (ehemals Google) angehört.

Hier ist die Presentation von Marc Raibert auf der Fab 11:

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Von Ende 2013 bis März 2017 arbeitete Jakob als Chefredakteur bei 3Druck.com. Gemeinsam wuchs das Team, die Reichweite von 3Druck.com und baute die Position als meistgelesenes deutschsprachiges Magazin zum Thema 3D Druck und Additive Fertigung weiter aus.