Home Events CECIMO verkündet Erfolg der 4. Additive Manufacturing European Conference (AMEC)

CECIMO verkündet Erfolg der 4. Additive Manufacturing European Conference (AMEC)

Der Verband der europäischen Werkzeugmaschinenindustrie CECIMO, welcher ebenso als Organisator fungierte, gibt nun Auskunft über den Erfolg der kürzlich stattgefundenen Additive Manufacturing European Conference (AMEC).

Am 21. Juni diesen Jahres versammelte CECIMO einige Mitglieder des Europäischen Parlaments (MdEP) sowie auch AM-Branchen-Experten. Dieses Zusammentreffen fand im Rahmen der Additive Manufacturing European Conference (AMEC) statt und diente hauptsächlich dem Zweck, den Nutzen sowie den derzeitigen Standpunkt der additiven Fertigungsindustrie in der Europäischen Industriewirtschaft zu diskutieren.

Vor allem betonte der Organisator die Bedeutung der additiven Fertigung für hochrangige EU-Entscheidungsträger. Zu den angestrebten Zielen dieser Konferenz zählten unter anderem die Förderung von Standardisierungsbemühungen, die Sammlung von Investitionszusagen sowie auch Anreize zu größeren R&D-Vorhaben. Ein weiterer zentraler Punkt dieser Konferenz war die Verschärfung der Vorsicht bei der Umsetzung der Rechtsvorschriften über die additive Fertigung. Somit soll eine Überregulierung in einem wachsenden Sektor wie diesem vermieden werden.

Top-Industrielle sowie allgemeine Mitglieder der additiven Fertigungsindustrie wurden zu dieser Veranstaltung eingeladen und auf die Bühne gebeten, um diese oben angeführten Punkte verständlich näher zu bringen. Eben diese Gäste konnten die europäischen Parlaments-Mitglieder durch einen Einblick in diese Welt schlussendlich von dem enormen Potential der AM-Branche überzeugen.

Ein weiteres Diskussionsthema der diesjährigen AMEC war die Besprechung und Entwicklung von Strategien zur Förderung der Integration von additiver Fertigung über den gesamten Kontinent.

Wie Stewart Lane, General Manager von Renishaws UK Sales Division und Vorsitzender der CECIMO AG Additive Manufacturing kommentiere diese Punkte. Vor allem aber äußerte er sich bei der Konferenz-Eröffnung über die Verschärfung der Vorsicht bei der Umsetzung der Rechtsvorschriften:

“Es ist wichtig, bei der Einführung von Gesetzen in einem wachsenden Sektor wie der additiven Fertigung Vorsicht walten zu lassen. Wir müssen unterstützende Rahmenbedingungen beibehalten.”

Diesen Worten folgte auch der slowakische Europaabgeordnete Ivan Stefanec von der Europäischen Volkspartei:

“Wir müssen vermeiden, Innovation zu behindern. Schätzungen zufolge könnte der 3D-Druck bis 2025 jährlich 550 Milliarden Dollar ausmachen. Ich halte es für sehr wichtig, dass die EU die Forschungsaktivitäten der Industrie unterstützt.”

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