China plant jährlichen Umsatz von $ 3 Milliarden mit 3D-Druck bis 2020

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Das chinesische Ministerium für Industrie und Informationstechnologie (MIIT) präsentierte einen Maßnahmenplan für die Weiterentwicklung seiner 3D-Druckindustrie bis zum Jahr 2020. Demnach will die Volksrepublik eine ambitionierte jährliche Wachstumsrate von 30% oder mehr erzielen.

Bis zum Jahr 2020 erwartet sich die chinesische Regierungen einen jährlichen Umsatz von über 20 Milliarden Yuan (US$ 3 Milliarden) in der heimischen Industrie für Additive Fertigung.

Bereits 2015 hat das MIIT gemeinsam mit dem Finanzministerium einen nationalen Plan für die Entwicklung und Förderung der 3D-Druckindustrie für die Jahre 2015 und 2016 geschaffen. Auch wenn es bislang Fortschritte und Wachstum in einigen Anwendungsgebieten gab, liegt China im Vergleich zu einigen anderen Ländern hinsichtlich Innovationsmöglichkeiten und Schlüsseltechnologien zurück. Zudem sieht man Bedarf den Umfang an Anwendungsmöglichkeiten auszubauen und verstärkt in die Tiefe zu gehen.

Daher stützt sich Chinas Maßnahmenplan auch auf diese identifizierten Schwachpunkte. Der Fokus liegt am Ausbau von Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten sowie der Beschleunigung von Technologieanwendung und deren Einführung in der Industrie.

Das MIIT sichert Unternehmen der 3D-Druck-Branche dabei finanzielle Unterstützung zu. Ausländische Unternehmen sollen bei der Einrichtung von Forschungs- und Entwicklungszentren in China ebenfalls gefördert werden. Im Land selbst will man zwei bis drei Unternehmen aufbauen, die mit dem globalen Markt mithalten können.