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DB Schenker präsentiert neuen Online 3D-Druck-Service

Mit der Online-Plattform eSchenker bietet der Logistikdienstleister DB Schenker nun als weltweit erstes Unternehmen dieser Art einen neuen, benutzerfreundlichen 3D-Druck-Service an. Interessierte müssen lediglich eine 3D-Vorlage uploaden, das Material sowie dessen Farbe auswählen und den 3D-Druck schlussendlich bestellen.

DB Schenker, der Transport- und Logistikdienstleister der Deutschen Bahn, wagt mit seinem neuen Online-3D-Druck-Service einen der ersten Schritte in die Welt der additiven Fertigung. Momentan ist es möglich medizinische Geräte aus Edelstahl, individuelles Verpackungsmaterial oder auch Robotergreiffinger aus Kunststoff über eSchenker 3D zu drucken.

Dieses Vorhaben gestaltet sich durch die benutzerfreundliche Oberfläche als relativ einfach. Kunden müssen nichts weiter tun als eine 3D-Vorlage hochzuladen und passende Materialien sowie Farben auszuwählen. Sobald die Preisübersicht abgeschlossen ist kann das gewünschte Design in den 3D-Druck und anschließend an den Kunden geschickt werden.

Das Besondere an diesem neuen Service ist die Tatsache, dass DB Schenker nicht über eigene 3D-Drucker verfügt. Der 3D-Druck der Kunden-Wünsche wird im Rahmen eines digitalen Geschäftsmodells durchgeführt. Während DB Schenker für die Organisation des Drucks und der Auslieferung über seine Datenplattform zuständig ist, werden die 3D-Druckaufträge direkt an ein Partnernetzwerk aus StartUp’s sowie auch etablierten Unternehmen weitergeleitet.

Wie schon erwähnt ist dieser neue Service einer der ersten, jedoch nicht der erste Schritt per sé in die Welt der additiven Fertigung. Bereits seit 2015 forscht das DB Schenker Enterprise Lab in Dortmund in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik an Möglichkeiten und Ergebnissen mit 3D-Druck.

„Der 3D-Druck kann in bestimmten Fällen eine Alternative zum Warentransport sein. Als erster Logistikdienstleister weltweit wollen wir das Potenzial dieser Technik mit einem innovativen Angebot für unsere Kunden nutzen,“ sagt Jochen Thewes, CEO der Schenker AG: „So kommt DB Schenker einem wachsenden Kundenbedürfnis entgegen.“

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Quelledeutsche bahn
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Michelle absolvierte im März 2018 erfolgreich die Lehrabschlussprüfung für den Beruf Medienfachfrau im Bereich Marktkommunikation und Werbung. Schon früh entdeckte sie ihre Leidenschaft für das Schreiben und war bereits zwei Jahre lang als Praktikantin bei einem Wiener Online-Magazin tätig. In ihrer Freizeit beschäftigt sich die gebürtige Wienerin gerne mit grafischer Gestaltung und Umweltschutz.