Divergent 3D erhält $65 Millionen in zweiter Finanzierungsrunde

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Das Start-Up Divergent 3D hat große Ziele: Das junge Unternehmen hat sich kein geringeres Ziel gesetzt, als die gesamte Fahrzeugindustrie mit additiven Fertigungsverfahren zu verändern. 

In der ersten Finanzierungsgrunde konnte Divergent 3D bereits 23 Millionen Dollar für sich gewinnen, wir haben darüber berichtet. Divergent 3D verwendet 3D-gedruckte Verbindungsteile („Nodes“) um ein besonders leichtes aber strapazierfähiges Chassis zu bauen.

Dass die Technik nicht nur Theorie ist wurde bereits mit zwei Fahrzeugen bewiesen: „The Dagger“ und „The Blade“ sind die ersten beiden Prototypen des Start-Ups. Bis 3D-Druck für die Fahrzeugindustrie wirklich produktiv eingesetzt wird vergehen laut Analyse von Divergent aber noch etwa 5 bis 10 Jahre.

In five to ten years, we foresee widespread adoption of 3D printing in the auto industry–carmakers will require only a fraction of today’s upfront capital cost and materials to make a car. Ten years out, the world will be well-acquainted with 3D-printed cars, which will be far safer and better performing than today’s vehicles.

Bis 15. Dezember soll die zweite Finanzierungsgrunde noch weiter laufen. Änderungen in der Höhe der Investition sind daher noch möglich.