ESA schickt 3D-Drucker bereits 2015 zur ISS

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Wir haben erst letzte Woche über das von der ESA veröffentlichte Video über die 3D-Druck Basis am Mond berichtet. Kurz darauf hat das European Space Agency die Nachricht verkündet, dass bereits in der ersten Hälfte des nächsten Jahres der selbst entwickelte 3D-Drucker zur ISS geschickt werden soll.

Der in Italien entwickelte 3D-Drucker, genannt POP3D (Portable On-Board Printer), soll während der ESA Futura Mission mit Astronautin Samantha Cristoforetti bei der ISS ankommen. Der FDM Drucker soll mit geringer Energiezufuhr betrieben werden können und kaum die Bedienung der ISS Crew erfordern. Zum Druck in dem würfelförmigen Gerät mit einer Seitenlänge von 25 cm und einem Gewicht von 5,5 kg wird PLA Filament verwendet.

“Part of the challenge of designing a 3D printer for the Station was to ensure its operation does not affect the crew environment,” sagt Giorgio Musso von Thales Alenia Space Italy.

Ziel des von der italienischen Raufahrtagentur ASI finanzierten Projekts ist es, Objekte im All auszudrucken, welche dann auf der Erde untersucht und mit hier erstellten Ausdrucken verglichen werden sollen.

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(C) Picture and Link ESA

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