EU erkennt Wichtigkeit von 3D-Druck für heimische Produktion

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Ein geleaktes Dokument der Europäischen Kommission, zeigt Pläne von enormen Investitionen in Additive Manufacturing und Biotechnologie

Wie Reuters berichtet, versucht nach Amerika nun scheinbar auch die EU seinen angeschlagenen Produktionssektor mithilfe von 3D Printing zu stärken. Ein geleaktes Dokument der Europäischen Kommission, soll den EU Mitgliedsstaaten hohe Investitionen in neue Technologien wie 3D Druck empfehlen.

Nachdem seit der Wirtschaftskrise 2008 der Bereich Produktion um 10% gesunken und mehr als 3 Millionen Jobs verloren gingen, setzt man scheinbar nun auch in der EU auf neue Produktionsformen.
Nachdem die USA bereits erste Schritte in diese Richtung mit dem NAMII Projekt gemacht hat, könnte nun auch die EU nachziehen. Durch automatisierte Produktionsformen erhofft man sich den Wettbewerbsnachteil „Lohnkosten“, gegenüber anderen Länder aufzuheben und so die inländische Produktion wieder ankurbeln zu können.

Konkret erwartet sich die EU mithilfe von neuen Technologien einen Anstieg der heimischen Produktion von 16% auf 20% bis 2020.

Zusätzlich möchte die Kommission auch ein Investment in industrieller Biotechnologie, wie die Forschung an lebenden Zellen, sehen. Dieser Markt könnte bis 2015 um 50% auf mehr als eine 1 Billion Euro („1 Trillion euros“) wachsen.

Quelle: Reuters