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KraftWurx patentiert Standardverfahren von 3D-Druck Dienstleister

Chris Norman vom 3D-Druck Dienstleister KraftWurx, patentierte die online Vorschau und Bearbeitung von 3D-Modellen und gefährdet damit andere Dienstleister.

Im US Patent mit der Nummer 8,515,826, sichert sich Chris Norman von KraftWurx ein Standardfeature wie es auch von Shapeways, i.Materialise, Thingiverse, 3D Systems, Digital Factory und manchen kleineren 3D-Druck Dienstleistern verwendet wird.

Konkret versucht das Patent mit dem Titel „Made-to-order direct digital manufacturing enterprise“, die Anzeige und Modifikation von 3D-Modellen mit anschließender Möglichkeit einen Druckauftrag zu vergeben, für KraftWurx zu sichern. Norman sieht sich selbst dabei nicht als „Patent Troll“.

Der Abstract des Patents lautet wie folgt:

Methods and systems for designing and producing a three-dimensional object selection of a base three-dimensional object from a customer device. A base three-dimensional model corresponding to the object is displayed on the customer device, and one or more custom modifications are received. A modified three-dimensional model corresponding to the modified object is prepared and displayed. Once confirmation to produce the modified object is received, data corresponding to the modified three-dimensional model is transmitted to a manufacturing device for production of the object, using the data to do so, such that the object corresponds directly to the modified three-dimensional model.

Sollte dieses Patent unangefochten bei KraftWurx verbleiben, werden viele Mitbewerber und  im schlimmsten Fall auch die Entwicklung von 3D-Druck generell behindert. Auch künftige Lizenzzahlungen für dieses Verfahren wären demnach denkbar.

via USPTO  Patent Full Text and Image Database

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