Home 3D Objekte Rolls Royce „druckt“ künftig Maschinenteile (Update)

Rolls Royce „druckt“ künftig Maschinenteile (Update)

In einem gemeinsamen €7,120,000 schweren EU Forschungsprojekt  („Merlin Project“) plant der Flugzeugturbinen-Produzent Rolls Royce neue, umweltfreundlichere Turbinen mittels Additiv Manufacturing zu erzeugen.

25.01.2011 – Der erwartete Umweltvorteil wird dabei durch die verwendete AM-Technologie in einer nahezu 100% Materialnutzung und einem geringeren Anfall an giftigen und chemischen Abfällen während des Produktionsprozesses erwartet. Zusätzlich zu diesen Vorteilen könnten auf Basis dieser Technologie Werkzeugkosten gespart und neue Aero-Komponenten mit geringeren Gewicht erstellt werden, die in weiterer Folge wieder den Treibstoffverbrauch senken könnten.

Der Name „Merlin“ ist dabei nicht zufällig gewählt sondern stammt bereits aus der Geschichte von Rolls Royce. Mit der Merlin Engine wurde um 1930 das legendäre britische Jagdflugzeug „Supermarine Spitfire“ betrieben dem ein enormer Einfluss bei der gewonnenen Luftschlacht um England nachgesagt wird.

Link: Rolls Royce /Merlin Project

 

Update: 19.11.2013 – Rolls Royce startet Turbinenbau mittels AM

Seit 2011 forscht Rolls Royce an Möglichkeiten Maschinenteile für die Luftfahrt mittels Additive Manufacturing zu erzeugen. Nun sieht sich das Unternehmen dafür bereit und startet die Produktion von Metall und Keramikteile für den Einsatz in Zivilen Flugzeugen. Im ersten Schritt sollen leichtgewichtige Bremsen und Tankdüsen produziert werden.

via Financial Times

 

(c) Bildquelle: By User:Kolossos (Own work)
[GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html), CC-BY-SA-3.0 or CC-BY-SA-2.5-2.0-1.0],
via Wikimedia Commons

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