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SAP und UPS wollen durchgängige Prozesskette für Fertigung mittels 3D-Druck schaffen – Update

Der Softwarehersteller SAP und das Logistikunternehmen UPS haben es sich in einem Gemeinschaftsprojekt zum Ziel gesetzt eine durchgängige Prozesskette für bedarfsorientierte Fertigung mittels 3D-Druck zu schaffen – von der Bestellung über die Herstellung bis hin zur Lieferung. 

20.05.2016: Dabei sollen SAP-Lösungen für das Supply Chain Management mit Anwendungen von UPS für additive Fertigung und deren Logistiknetzwerken verknüpft werden. Unternehmen könnten so mit nur einem Klick auf das UPS On-Demand Manufacturing System zugreifen.

Beide Unternehmen sind davon überzeugt, dass ein beschleunigter und standardisierter Prozess zu einer höheren Anzahl von genehmigten und zertifizierten Produktionsteilen, die mittels 3D-Druck hergestellt werden, führt. Das System soll auch eine automatische Ermittlung ermöglichen, in der festgestellt wird ob die Herstellung mittels additiver im Vergleich zur traditionellen Fertigung finanziell rentabler ist. Dazu werden zahlreiche Parameter wie beispielsweise Steuerberechnung, Frachtkosten, Stücklisten zur Verfügung stehen. Die Bestellung wird danach an UPS zur Produktion und Auslieferung weitergeleitet. Unternehmen können über das SAP System die Bestellung direkt verfolgen.

Bernd Leukert, Mitglied des Vorstands der SAP SE und verantwortlich für den Bereich Products & Innovation, sagte:

„Technologische Innovationen wie der 3D-Druck revolutionieren die traditionelle Fertigung. Wir werden unsere Vorstellung von der industriellen Logistikkette neu definieren müssen. Indem wir die On-Demand-Herstellung und das Logistikfachwissen von UPS mit dem Supply Chain Management von SAP kombinieren, ermöglichen wir die direkte digitale Fertigung und ein Netzwerk für die On-Demand-Fertigung, das vom Produktionsbereich bis zur Haustür des Kunden reicht.“

Stan Deans, Leiter des Bereichs Global Distribution & Logistics bei UPS in einer Pressemeldung:

„Die Märkte unterliegen einem rasanten Wandel. Kein Unternehmen kann alle Kundenprobleme alleine lösen. UPS leistet bei dieser Vereinbarung mit SAP einen wichtigen Beitrag, denn wir helfen Kunden, ihre Lagerbestände klein zu halten und kurzfristige Herstellungskosten zu senken. So können Unternehmer ihre Ideen schneller als je zuvor umsetzen.“

 

22.09.2016: Update – SAP geht in nächste Phase und startet Early Adopters 3D Printing Program

Mit dem Early Adopters 3D Printing Program startet SAP die nächste Phase seiner Initiative um einen durchgängige Prozesskette für die Fertigung von 3D-gedruckten Teilen zu schaffen. Gemeinsam mit Co-Innovations-Partnern wie Airbus APWorks, Fast Radius, HP Inc., Krones, Linear AMS, Moog Inc., Sealed Air Corporation und Stratasys wird bereits an einer Umgebung gearbeitet um die Produktion und Lieferkette zu optimieren.

Scott Schiller, Vice President für 3D Market Development bei SAP Partner HP glaubt, dass es einer Integration des Business IT Systems bedarf um beim 3D-Druck einen erfolgreichen Übergang von Prototyping zu Fertigung zu schaffen:

„The successful transition of 3D printing from prototyping to manufacturing requires integration with business IT systems. HP understands the importance of end-to-end integration to maximize efficiency and technology adoption and is joining the SAP co-innovation program to help bring this to life. Powered by HP Multi Jet Fusion technology, HP delivers a manufacturing-ready solution for end-part production as well as an open software platform to connect to business IT systems. With leadership from SAP and collaboration with other innovators in the industry, 3D printing will more quickly move into mainstream manufacturing and streamline supply chains.“

Die Registrierung for das Early Adopters Program ist ab sofort bis zum Januar 2017 offen.

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QuelleSAP