Singapore eröffnet neues 3D-Druck-Forschungszentrum für Medizin

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Die Universität von Singapore hat umgerechnet rund €15,5 in die Errichtung eines neues Forschungszentrum für 3D-Druck investiert. Das National University of Singapore Centre for Additive Manufacturing (AM.NUS) wird seinen Fokus auf die biomedizinische Forschung und das Gesundheitswesen richten.

Am AM.NUS, das vom National Additive Manufacturing Innovation Cluster sowie dem Singapore Economic Development Board gefördert wurde, sollen neue 3D-Drucktechnologien entwickelt und im Bereich Medizin angewandt werden.

„Das NUS Zentrum für Additive Fertigung wird eine unterstützende Rolle für Singapores Vision – eines der führenden Hubs für Additive Fertigung zu werden – spielen. Durch diesen Zusammenschluss von fakultätsübergreifendem Fachwissen, hoffen wir Technologiekompetenzen sowie die Schaffung geistigen Eigentums und die Kommerzialisierung von AM-basierten biomedizinischen Technologien anzukurbeln,“ sagt Professor Jerry Fuh Ying-Hsi, Co-Director des neuen Zentrums.

Der Fokus des neuen Forschungszentrums wird die neusten Technologien für Mediziner zugänglich machen und so bessere Resultaten für Patienten bringen. Die fächerübergreifende Zusammenarbeit wird dabei Industrie, Mediziner, Spitäler, Techniker und Designer näher zusammenbringen um an komplexen Gesundheitsthemen zu arbeiten. Zu den derzeitigen Industriepartnern der Einrichtung zählen Creatz3D, Dou Yee Enterprises, Forefront Additive Manufacturing und Osteopore International.