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3D-gedruckter Bauteilkühler aus altem Festplattenmotor

Es gibt unzählige Designs zum Kühlen von Bauteilen für 3D-Drucker. Oft werden kontroverse Diskussionen darüber geführt welches Design dafür das Beste ist. Mark Rehorst ist einen Schritt weiter gegangen und hat einen Festplattenmotor umgebaut, um die maximale Kühlleistung zu erzielen.

Mark Rehorst war schon längere Zeit auf der Suche nach dem perfekten Bauteilkühler für seinen 3D-Drucker. Bestehende Designs verwenden meist nur einen Lüfter (meist Radiallüfter) der Luft über eine kurze Distanz an das Bauteil drücken kann. Das funktioniert eigentlich gut, nur wenn in einem geschlossenen Bauraum gedruckt werden soll wird natürlich auch nur die Luft aus dem Bauraum abgesaugt. Je nach Material kann diese aber durchhaus heiß werden und der gewünschte Kühleffekt nicht mehr gegeben sein. Man müsste also Luft von außerhalb ansaugen und diese verwenden, dafür braucht man aber auch einen Lüfter der die Luft mit ausreichend Kraft durch einen Schlauch presst.

Daher hat Mark Rehorst etwas neues entwickelt: er hat den Motor aus einer Festplatte ausgebaut. Für den Motor hat er dann einen Impreller und ein Gehäuse entwickelt. Über einen angeschlossenen Schlauch gelangt die kühle Luft dann ins Gehäuse des 3D-Druckers und kann dort die frisch gedruckten Bauteile schnell abkühlen.

Laut Mark Rehorst funktioniert das Design sehr gut – auch wenn auf Hackaday einige User das Design in Frage gestellt haben. Die Belüftungseinheit soll jedoch noch weiter entwickelt werden um noch leiser und leistungsstärker zu werden.

 

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