Home 3D Objekte 3D gedruckter Wassertank aus Titan für Unterwasserdrohne

3D gedruckter Wassertank aus Titan für Unterwasserdrohne

International Submarine Engineering (ISE) hat für ihre neueste Unterwasserdrohne auf 3D Druck gesetzt um Zeit und Kosten zu sparen.

Bislang hatte ISE einen Zulieferer genutzt, der seine Tanks schmiedet und unteranderem auch im Russischen Raumfahrtprogramm eingesetzt werden. Wegen einer Verzögerung in der Produktion wendete sich das Team von ISE an Sciaky um einen 3D gedruckten Tank aus Titan zu testen.

Sciaky verwendet die EBAM Technologie um Metall zu schmelzen. Damit können die großen Tanks ohne Probleme hergestellt werden. Die eher groben Ergebnisse müssen nachbearbeitet werden, jedoch ist der Prozess trotz des Nachbearbeitens schneller als geschmiedete Tanks.

Zur Freude von ISE war die Produktion mittels 3D Druck nicht nur schneller als die herkömmliche Alternative, sondern lieferte auch aussergewöhnlich gute Eigenschaften und schaffte die vorhergesehenen Tests.

Bob Phillips, Vice President von Marketing bei Sciaky, Inc:

„Sciaky is proud to help ISE cut production time by 50 percent and reduce costs by 3D printing their titanium VB tank with our one-of-a-kind EBAM process. Our industry-leading EBAM technology is the world’s only industrial-scale metal 3D printing solution with approved parts for land, sea, air, and space applications.“

Das U-Boot wiegt über zwei Tonnen und ist sieben Meter lang. Mit dem 3D gedruckten Tank kann es theoretisch bis 5.000 Meter tiefe tauchen.

Abonnieren Sie die wöchentlichen 3Druck.com-Newsletter. Jeden Montag versenden wir die wichtigsten Beiträge und Updates der Woche. Melden Sie sich jetzt kostenlos an.
Haben Sie einen Fehler entdeckt? Oder Anregungen und Ergänzungen? Bitte schicken Sie uns eine Nachricht.
Vorherigen ArtikelCarl Bass verlässt Autodesk als CEO
Nächsten ArtikelStratasys und Dassault Systèmes verbessern Leistung 3D-gedruckter Fertigungsteile druch neue Funktionen der 3DEXPERIENCE Plattform
Von Ende 2013 bis März 2017 arbeitete Jakob als Chefredakteur bei 3Druck.com. Gemeinsam wuchs das Team, die Reichweite von 3Druck.com und baute die Position als meistgelesenes deutschsprachiges Magazin zum Thema 3D Druck und Additive Fertigung weiter aus.