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3D-gedrucktes Pleuel für Modellbau-Verbrennungsmotor

Auf Youtube hat JohnnyQ90 ein 3D-gedrucktes Pleuel in einem Modellbau-Verbrennungsmotor getestet. Es ist fast schon überraschend, wie lange das nicht weiter optimierte Bauteil den Test bestanden hat.

JohnnyQ90 beschäftigt sich auf Youtube hauptsächlich mit Modellbaumotoren und ähnlichen Dingen. Er hat verschiedenste Motoren getestet, umgebaut und zweckentfremdet (sehr zur Freude der Zuseher). In einem aktuellen Test hat JohnnyQ90 versucht, die Pleulstange in einem Verbrennungsmotor durch ein 3D-gedrucktes Bauteil zu ersetzen.

Dafür hat er einen bereits umgebauten Motor eingesetzt, ein Kyosho GX12. Dieser besitzt eine transparente Abdeckung. Dadurch kann man sehen, wie sich die Pleuelstange im Motor bewegt. Genau diese Pleuelstange hat er dann ausgebaut. Im nächsten Schritt wurde die Stange vermessen und ein entsprechendes 3D-Modell erstellt.

Das Modell wurde anschließend ausgedruckt. Als Kunststoff dafür wurde PET-G eingesetzt. Die beiden Bohrungen wurden kleiner gedruckt und anschließend auf die richtige Größe aufgebohrt.

Für den Test wurde der Motor mit 16% Nitro Treibstoff angetrieben. Der Motor lief dann etwa 2 Minuten, bevor die Pleuelstange aus Kunststoff geschmolzen ist. Etwas unklar war, ob das an der Temperatur liegt oder an der Reibung in den Bohrungen. Viele Kommentare haben darauf verwiesen, dass das original Pleuel ein Bronze Gleitlager verwendet. Durch die erhöhte Reibung könnte es sein, dass das Pleuel zu heiß wurde und geschmolzen ist. Andere Kommentare verweisen auf Materialien, die Temperaturbeständiger sind.

3D Printed Nitro Engine Plastic Connecting Rod

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QuelleYouTube - JohnnyQ90
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Dominik studiert derzeit Wirtschaftsinformatik an der TU-Wien. Seit mehreren Jahren beschäftigt er sich mit neuartigen Technologien und speziell mit 3D-Druck. In seiner Freizeit beschäftigt sich Dominik außerdem mit Embedded-Systems sowie deren Programmierung und ist außerdem ehrenamtlich bei mehreren Organisationen tätig.