CINTEC nutzt 3D-Druck zur Restauration vom „Roten Haus“

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Im Rahmen eines 1-Million-Dollar-Projekts ist es dem in Newport, Wales, ansässigen Mauerwerk-Spezialisten CINTEC mit dem Einsatz von 3D-Drucktechnologien gelungen das renommierte Rote Haus zu restaurieren.

Diese Restauration, beziehungsweise das gesamte 1-Million-Dollar-Projekt, stellt für CINTEC einen großen Durchbruch dar. Denn erstmals in seiner Geschichte nutze das Mauerwerk-Unternehmen 3D-Drucktechnologien, um Restaurationen durchzuführen. Der erstaunlichste Part dieses Vorhabens ist ein in die Struktur eingefügter Bewehrungsanker mit einer Länge von 36,52 Metern (120 Ft). Das Unternehmen glaubt mit diesem den größten Bewehrungsanker weltweit hergestellt zu haben.

Bereits vor diesem Projekt gelang es CINTEC sich in diversen Bauvorhaben zu profilieren. Beispielsweise führte das Unternehmen erfolgreiche Restaurierungsarbeiten am weißen Haus, den ägyptischen Pyramiden und den Außenmauern des Queens Royal College durch. Nachdem diese Bauarbeiten abgeschlossen waren, begann die CINTEC North America Division schließlich im Jahr 2017 mit den Arbeiten am Roten Haus.

„Wir haben sehr viel Zeit darauf verwendet und alle unsere einzigartigen Techniken eingesetzt, um sicherzustellen, dass das Projekt bei der Restaurierung einer solchen historischen Struktur in vollem Umfang erfolgreich war,“ kommentiert Robert Lloyd-Rees, Managing Director von Cintec North America.

Die Installation von CINTEC’s Verankerungssystems stellte das Unternehmen vor eine Herausforderung, da die Installation höchste Präzision erforderte. Vor allem die Bohrung von Löchern in dem aus rostfreiem Stahl bestehenden System war kein leichtes Unterfangen.

„Genauigkeit ist bei einem Proekt wie diesem extrem wichtig. Eine Fehlausrichtung um ein Grad würde bedeuten, dass der Bohrer an der falschen Stelle austritt, wodurch die Struktur stark beschädigt wird,“ erzählt Lloyd-Rees.

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Weiters fügt Peter James, Vorsitzender der Cintec Group, hinzu:

„Dieses aufregende Projekt mit all seinen technischen Schwierigkeiten zeigt, wie unser Verankerungssystem angepasst werden kann, um die kompliziertesten strukturellen Reparaturen zu lösen und so ein weiteres weltberühmtes Wahrzeichen wiederherzustellen.“

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