Designer entwickeln 3D-gedruckte Uhren-Kollektion „Watch.step“

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Das in Lyon, Frankreich, beheimatete Design-Studio Notaroberto-Boldrini entwickelte eine Kollektion von 3D-gedruckten Uhren, genannt Watch.step. Das Sortiment besteht aus einer Vielzahl an farbigen Uhren, welche allesamt aus einer Kombination von Handwerkstechniken und 3D-Druck gefertigt wurden. 

Gegründet wurde das Design-Studio von den Designern Simon Boldrini und Loïc Notaroberto. Wie sie auf Ihrer Webseite berichten, wurde das Duo durch die gemeinsame Liebe für Popkultur zur Gründung ihres Studios inspiriert.

Notaroberto-Boldrini ist das Ergebnis zweier unterschiedlicher, aber komplementärer Persönlichkeiten. Inspiriert von der Popkultur, wollen sie ihre Philosophie und Ästhetik mit einem reinen Geist neu erforschen, neue Felder verwenden und Materialien mischen.“

Durch die Kombination von Mode, Technik sowie Spaß findet sich das neueste Uhren-Projekt der Designer mitten im Zeitalter der Popkultur wieder. Die Kollektion selbst besteht aus zwei verschiedenen Versionen, der Watch.step „pop“ und der Watch.step „fancy“. Letztere hebt sich lediglich durch eine konservativere Farbpalette von der „Pop“-Kollektion ab.

Die bunten Armbanduhren bestehen aus einem Nylon-Armband, einem Quarzwerk sowie diversen 3D-gedruckten Features. Sämtliche 3D-Druckteile wurden aus ABS-Kunststoff-Filament mit einem Zortrax M200 3D-Drucker hergestellt.

Momentan sind die modischen Armbanduhren „Watch.step“ nur über den Online-Shop des Studios um 35€ erhältlich. Hier können Kunden aus verschiedensten Farben, darunter Schwarz, Rosa, Gelb, Grün, Taupe, Bordeau, Kaki und Elfenbein, wählen.

Simon Boldrini und Loïc Notaroberto

Die in Italien geborenen Designer lernten sich bei der Arbeit im Sylvain Willenz Designbüro in Brüssel kennen. Hier arbeiteten sie rund ein Jahr zusammen, bevor sie sich entschlossen nach La-Chaux-de-Fonds, einem Zentrum für Uhrmacherei, umzuziehen.

 „STEP ist ein selbstveröffentlichtes Projekt, das nach der Akquisition eines 3D-Druckers für das Studio geboren wurde“, erzählen die Designer. „Das Projekt ist ein Kreuz zwischen neuen Technologien und Handwerksprozessen. Wir verwenden den 3D-Drucker, um die verschiedenen Komponenten zu erstellen, die wir selbst zusammensetzen. Das Endprodukt ist das Ergebnis einer ausschließlich im Studio durchgeführten Arbeit.“