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Kristall-Innovationen von “TAKT Project” belegen ersten Platz bei Designers of the Future Awards

Während Swarovski meist nur mit klassischem Schmuck in Verbindung gebracht wird, hat das Österreichische Kristall-Unternehmen noch weitaus mehr im Petto, wie die diesjährigen Designer of the Future Awards zeigen. Bei genanntem Event zeichnete Swarovski die jüngsten Kristall-Innovationen, darunter 3D-gedruckte Kristallvasen, Kristall-Terrazzo-Fliesen und sogar Sonnenkollektoren, aus.

Bei den Designers of the Future Awards handelt es sich um ein seit 2015 von Swarovski gesponsertes Event, bei welchem der Kristall als Material für neue Technologien und Anwendungen gefördert wird. Teilnehmende Designer des diesjährigen Wettbewerbs sollten sich vor allem auf die Bereiche 3D-Druck, Recycling und erneuerbare Energien konzentrieren.

In Puncto 3D-Druck belegte das japanische Designstudio TAKT Project mit deren 3D-gedruckten Kristallvasen den ersten Platz. Gegründet wurde dieses Projekt 2011 von Satoshi Yoshiizumi, einem ehemaligen Designer des renommierten Nendo-Studio.

3D-gedruckte Kristall-Vasen

Für seine 3D-Druck-Krisatallvasen kooperierte das TAKT Project mit dem in Tel Aviv ansässigen Unternehmen Micron3DP, welches über eine hochauflösende 3D-Glasdrucktechnologie verfügt. Gemeinsam entwickelten sie eine Reihe an 3D-gedruckten Kristall-Kerzenhalter sowie Kristall-Vasen. Inspiriert von Frostkristallen, besitzt jedes Stück überaus zerbrechliche, 1,5 mm dünne Wände. Das Besondere an den 3D-Druck-Kreationen sind deren komplexe, gerippte Texturen, welche durch einen herkömmlichen Herstellungsprozess nicht möglich sind, wie das TAKT Project betont.

In der Kategorie Recycling machte der in Los Angeles sesshafte Architekt Lai mit seinem Terrazzo Pallazzo Projekt das Rennen. Zusammen mit Brent Dzekciorius, dem Gründer eines  italienischen Fliesenhersteller, kreierte Lai auffällige Terrazzo-Fliesen aus Kristallen der zweiten Klasse (= werden nicht zur Herstellung von Swarovski-Luxusstücken genutzt).

 

Das Cyanometer-Projekt, welches von einem eingebetteten Solarpanel angetrieben wird, stellt den Sieger der Kategorie erneuerbare Energien dar. Das von dem niederländischen Designer Marjan van Aubel gegründete Projekt basiert auf einer Solarzelle, deren Leistung durch einen Kristall verstärkt wird. Die eigens für den Wettbewerb konstruierte Solarzelle soll tagsüber draußen getragen werden, sodass diese abends Lichtquellen antreiben kann. Präsentiert wurde dieses Werk anhand einer eindrucksvollen Lichtobjekt-Installation, welche erzeugte Energie “lebendig” werden lassen.

Cyanometer-Projekt

Neben den Einzelkategorien fallen alle drei Sieger-Entwürfe auch in das übergreifende Thema “Shaping Society” und werden derzeit im Rahmen der 2017 Design Miami / Basel Expositions in Basel ausgestellt.

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