Home 3D Objekte Mcor 3D-Drucker hilft bei Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie

Mcor 3D-Drucker hilft bei Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie

Das Institut für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie an der belgischen Université catholique de Louvain (UCL), verwendet Rapid Prototyping zum Vorbereiten chirurgischer Eingriffe und verkürzt die Operationszeit damit deutlich.

Mithilfe eines Papier 3D-Druckers der Firma Mcor Technologies, erstellen die Ärzte ein Modell der Gesichtsknochen anhand eines 3-Dimensionalen CT-Scans des Patienten. Mithilfe eines solchen Modells, ist es den Ärzten möglich, metallische Implantate noch vor dem ersten Eingriff am Patienten an den individuellen Knochenbau anzupassen. Während bei vergleichbaren Eingriffen die Implantate am offenen Patienten oftmals nachbearbeitet werden müssen, kann durch diese Vorgehensweise die Operationszeit um bis zu eine Stunde verkürzt werden. Das stellt für den Patienten eine deutliche Erleichterung dar.

With each procedure, we easily win an hour in the operating room, and that’s a major benefit for the patient, (…)We open the patient up, slide in the device, check the fit, and start the patient’s recovery.” so Professor Raphael Olszewski, Institutsvorstand OMFS Lab an der UCL

Das Institut verwendet einen Papier 3D-Drucker, da es es einerseits keine giftigen Einflüsse auf das Implantat während der Anpassung nimmt und andererseits eines der kostengünstigsten Bauformen darstellt. Die 3D-Drucker Matrix+ und Iris der Firma Mcor Technologies arbeiten mit dem Laminated Object Manufacturing (LOM) Verfahren, bei dem schichtweise Papier übereinander geklebt wird und die benötigten Freiräume mittels Cutter entfernt werden.

(c) Picture & Link: Mcor

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