Home 3D Objekte Projekt Homed: 3D-gedruckte Mikro-Quartiere gegen Obdachlosigkeit in NYC

Projekt Homed: 3D-gedruckte Mikro-Quartiere gegen Obdachlosigkeit in NYC

Die norwegische Kreativagentur Framlab will mit einem neuen Projekt names “Homed” die Obdachlosigkeit in New York City senken. Dies soll durch wabenförmige, 3D-gedruckte Raum-Module, welche an leeren Hausmauern angebracht werden sollen, geschehen.

“Homed” stellt eine Serie von 3D-gedruckten Miniatur-Quartieren dar, welche im dichtbesiedelten New York City vertikal an leeren Hauswänden angebracht werden sollen. Hierfür sollen die waben-ähnlichen Quartiere an bereits bestehenden Gerüststrukturen befestigt werden, wodurch eine zweite, aktive Schicht von lebenden Modulen neben einer unbenutzten Wand erzeugt wird. So will der Gründer der norwegischen Kreativagentur Framlab erforschen, wie der städtische Raum umgewandelt werden kann, um den Bedürftigsten zu dienen.

“Die Obdachlosigkeit in New York City hat das höchste Niveau seit der Großen Depression der 1930er Jahre erreicht. Das Schutzsystem der Stadt ist erschöpft und kämpft darum, den wenig Glückbringenden der Stadt Räume der Sicherheit, Sauberkeit und des Komforts zu bieten”, erklären Framlab-Vertreter auf der Projekt-Website.

Trotz den Bemühungen der Stadt, Obdachlosen zu helfen, schlafen pro Nacht schätzungsweise 61.000 Menschen in Obdachlosenheimen und mehrere Tausend auf der Straße und anderen öffentlichen Räumen. Framlab möchte mit “Homed” das Schutzsystem von New York City stärken und mit deren temporären Unterkünften eine brauchbare Alternative für Betroffene von Wohnungslosigkeit schaffen.

“Obwohl fast jeder Quadratmeter des Raums in NYC beansprucht und genutzt wurde, gibt es immer noch eine Menge “vertikale Lots” leerstehend,” kommentieren Framlab-Vertreter.

Anders Ausgedrückt: “Homed” will die vertikalen Flächen der leeren Hausmauern nutzten und an diesen hexagonale Geäusemodule anbringen. Dies bietet eine platzsparende Alternative, um sowohl dem Obdachlosigkeits-Problem der Stadt entgegenzuwirken und gleichzeitig ungenutzten, vertikalen Raum zu nutzen.

Die 3D-gedruckte Außenverkleidung dieser effektiven Wohnquartiere bildet oxidiertes Aluminium, wodurch diese einem harten Winter stand halten und im Sommer einen kühlen Raum bieten. Die Innenräume bestehen aus 3D-gedruckten wiederverwendbaren Biokunststoffen, was eine kostengünstige wie auch nachhaltige Montage bedeutet.

Diese Wohneinheiten können dank der Vorfertigungstechnologien innerhalb von Tagen zusammengebaut und installiert werden.

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