Teilweise 3D-gedrucktes Startfahrzeug könnte Raketenstart in Schottland ermöglichen

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Das in Edinburgh beheimatet Unternehmen Skyrora könnte noch heuer eine Rakete aus Schottland starten. Möglich soll das unter anderem durch 3D-Druck sein.

Neben Amerika, Russland, China und Indien könnte auch Schottland demnächst eine (oder sogar mehrere) Rakete in den Orbit starten. Genauer gesagt soll es sich um einen Start zu einem suborbitalen Flug handeln. Sollten alle Vorgaben eingehalten werden, könnte die Rakete von Skyrora noch Ende 2018 starten.

Neben der Zentrale in Edinburgh, agiert das Skyrora auch aus der Ukrainie. Zur Entwicklung der Rakete wurde an mehreren Stellen 3D-Druck eingesetzt, so das Unternehmen. Aber auch am Startfahrzeug wurden teilweise 3D-gedruckte Komponenten verbaut. Eingesetzt wurde ein EOS M400 3D-Drucker. Dieser 3D-Drucker besitzt einen Bauraum von 400x400x400 Millimeter. Im Inneren arbeiten 4 Laser mit einer Leistung von je 400 Watt. Jeder der vier Laser bearbeitet einen Fläche von 250×250 Millimeter. Der EOS M400 kann Objekte aus Leichtmetallen, Edel und Werkzeugstählen herstellen.

Damit ein Start möglich ist, muss erst ein geeigneter Ort dafür gefunden werden. Aktuell wird daher versucht eine entsprechenden Ort von der UK Space Agency zu erwerben. Sollte das gelingen, kann der Start der Rakete noch in den letzten 3 Monaten von 2018 erfolgen.

Besonders groß ist die Rakete übrigens nicht. Das maximale Gewicht, das transportiert werden kann soll bei 150 Kilogramm liegen. Als Treibstoff für den Antrieb sollen Kerosin und Wasserstoffperoxid zum Einsatz kommen.

We’ve already 3D printed various parts of our suborbital test vehicle and are in advanced talks about testing our engines here in Britain. We expect to grow our UK team substantially in Q1 2018, particularly on the manufacturing side of the business.

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