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Tramontana Sportauto verwendet 3D-gedruckte Teile

Seit mehreren Jahren baut Tramontana Sportfahrzeuge, die mehr an Rennautos oder Düsenjets als an herkömmliche Autos erinnern. In den neuesten Fahrzeugen, der spanischen Automanufaktur, werden auch mehrere 3D-gedruckte Teile verbaut. 

Es war 2005 als Tramontana erstmals ein Fahrzeug öffentlich auf der Genfer Auto Show vorstellte. Bedingt durch die geringe Produktionszahl von 12 Stück pro Jahr, haben die meisten Menschen vermutlich auch noch nie etwas von Tramontana gehört. Zu Beginn waren alle 12 produzierten Fahrzeuge genau gleich aufgebaut, doch mittlerweile haben sich die Anforderungen der Kunden erhöht. So bietet Tramontana an, jedes der Autos auf Kundenwünsche anzupassen.

Um diese Wünsche auch noch „kostengünstig“ erfüllen zu können, setzt Tramontana jetzt auf additive Fertigungsverfahren. Dafür ist der Autohersteller eine Partnerschaft mit Eceleni eingegangen, einem kleinen und eher unscheinbaren Anbieter für 3D-gedruckte Objekte. Auf der Firmenwebsite von Eceleni kann man lesen, dass verschiedene Kunststoffe mittels der Stratasys PolyJet Technik verarbeitet werden können.

3D-Druck eröffnet für Tramontana eine Reihe neuer Möglichkeiten: Einzelteile für die Fahrzeuge können vergleichsweise günstig angefertigt werden, auf besondere Kundenwünsche kann eingegangen werden und die Produktionszeiten für solche Teile sinken erheblich. Dennoch können nur einzelne Teile 3D-gedruckt werden, was vor allem an dem Material Kunststoff liegt. Viele Teile eines Super-Sport-Wagens müssen extremen Belastungen standhalten. Kunststoff ist in vielen Fällen für diese Anwendung nicht brauchbar.

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Quelleeceleni
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Dominik studiert derzeit Wirtschaftsinformatik an der TU-Wien. Seit mehreren Jahren beschäftigt er sich mit neuartigen Technologien und speziell mit 3D-Druck. In seiner Freizeit beschäftigt sich Dominik außerdem mit Embedded-Systems sowie deren Programmierung und ist außerdem ehrenamtlich bei mehreren Organisationen tätig.