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2nd International Conference on 3D Printing in Medicine

Von 19. – 20. Mai 2017 findet die 2nd International Conference on 3D Printing in Medicine in Mainz statt.

Mediziner, Materialwissenschaftler und Ingenieure präsentieren neueste Forschungsergebnisse Mainz. Beim 2. Internationalen 3D-Print Kongress in Mainz liegt der Fokus auf innovativen Einsatzmöglichkeiten des 3D-Druck-Verfahrens in der Medizin.

Bereits heute kommt der 3D-Druck in nahezu allen medizinischen Disziplinen zur Anwendung. So verwenden Orthopäden, Mund-Kiefer-und Gesichtschirurgen, Gefäßchirurgen, Augenärzte, Urologen, Dermatologen und Hals-Nasen-Ohren-Ärzte individuell angepasste 3D-Implantate. Renommierte internationale Mediziner, Materialwissenschaftler und Ingenieure beschäftigen sich als Referenten auf dem 2. Internationalen 3D-Print-Kongress mit den Möglichkeiten des 3D-Drucks unter anderem in der Mund-Kiefer- und Gesichtschirurgie, Unfallchirurgie, Orthopädie und Gefäßchirurgie. Zusätzlich sollen auch weitere medizinische Disziplinen wie die Augenheilkunde, Zahnmedizin sowie die Neurochirurgie abgebildet werden. Darüber hinaus beleuchten die Referenten, welchen Einfluss der 3D-Print im Bereich der regenerativen Medizin hat.

So können heute mit dem 3D-Druck-Verfahren schon Adern, Nerven, Brustgewebe, Knochenersatzmaterial oder Hornhaut künstlich hergestellt werden. Nicht zuletzt wird es bei diesem interdisziplinären Kongress um Neuentwicklungen in der Materialwissenschaft in Bezug auf 3D-Druck gehen und um den sogenannten 3D-Bioprint. Die 3D-Bioprint-Technologie, mit der sich organisches Gewebe reproduzieren lässt, ermöglicht die präzise Anordnung lebender, humaner Zellen in dreidimensionale Strukturen. Sie gilt als Schlüsseltechnologie, um in der Zukunft funktionelles Gewebe oder ganze Organe herzustellen.

Der 2. Internationalen 3D-Print Kongress in Mainz geht auch der Frage nach, mit welchen neuen und biokompatiblen Materialien sich viele Therapieverfahren optimieren lassen. Der 3D-Druck wird weitere medizinische Einsatzgebiete finden. Eine Studie der Unternehmensberatung A.T. Kearney kommt zu dem Ergebnis, dass im medizinischen Bereich bis 2020 mit einer Zuwachsrate von 20 bis 25 Prozent zu rechnen ist. Besonders bei den Gelenkprothesen (Hüft-, Schulter-, Knie- und Kiefergelenk) gewinnt die Herstellung individualisierter Transplantate immer mehr an Bedeutung.

Anmeldung ab Dezember online auf der Homepage der Veranstaltung.

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