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Konrad Schäfer nutzt hitzebeständiges 3D-Druckmaterial Rigur für Prototypen in der Luftfahrt und Automobilbranche

Der deutsche Modellhersteller Konrad Schäfer aus der Luftfahrt und Automobilbaubranche hat sein gesamtes Prototyping auf die Rigur 3D-Druckmaterialien von Stratasys standardisiert. Der treibende Faktor hinter dieser Umstellung war, dass Rigur momentan das beste verfügbare Material für den PolyJet 3D Drucker von Stratasys ist.

Konrad Schäfer zählt viele wichtige Automobilhersteller zu seinen Kunden – unter anderem Audi, BMW Group, Mercedes-Benz, Rolls Royce und Volkswagen. Das Unternehmen arbeitet beim Prototyping mit einem PolyJet 3D Drucker von Stratasys. Nach der Einführung des auf PolyJet basierendem 3D-Druckers im Jahr 2007 konnte Konrad Schäfer komplexe Formen und Modelle mit extrem detaillierten Strukturen in einem Bruchteil der vorher benötigten Zeit produzieren.

“Ohne unseren 3D-Drucker zu arbeiten, ist für uns nicht mehr vorstellbar”, so Markus Schrӧder, technischer Modellbauer bei Konrad Schäfer. “Wir setzen unseren PolyJet 3D-Drucker für verschiedene Rapid-Prototyping-Aktivitäten ein. Hauptsächlich nutzen wir ihn jedoch für die umfangreichen Beleuchtungssysteme unserer Kunden. Für diese fertigen wir zu allen Fahrzeugtypen Modelle für den Front- und Heckbereich und den Innenraum an. Es versteht sich von selbst, dass die für diese Modelle benötigten Materialien extrem stabil, langlebig und hitzebeständig sein müssen – und das Rigur-Druckmaterial erfüllt alle drei Eigenschaften. Wir nutzen das Druckmaterial daher inzwischen für unser komplettes Prototyping.”

Ein weiteres wichtiges Argument für den Einsatz von Rigur im gesamten 3D-Druck war die hervorragende Oberflächenbeschaffenheit des Druckmaterials. Sie ermöglicht extrem feine Details und eine glatte Oberfläche. Das Designteam kann so verschiedene Verfahren zur Nachbearbeitung nutzen und herausragende Ergebnisse erzielen.

Die feinen Details und die glatte Oberflächenbeschaffenheit von Rigur ermöglichen Konrad Schäfer eine qualitativ hochwertige Nachbearbeitung
Die feinen Details und die glatte Oberflächenbeschaffenheit von Rigur ermöglichen Konrad Schäfer eine qualitativ hochwertige Nachbearbeitung

“Alle mit 3D-Druck erstellten Bauteile müssen entsprechend der Spezifikationen unserer Kunden behandelt, nachbearbeitet und lackiert werden”, so Schrӧder. “Aus diesem Grund nutzen wir ausschließlich Rigur White. Selbstverständlich werden alle Bauteile gereinigt, geschliffen und poliert. Die meisten Oberflächen werden chrombedampft oder matt lackiert. Unsere enge Zusammenarbeit mit Stratasys sorgt dafür, dass das Druckmaterial unseren Vorstellungen und den strikten Anforderungen unserer Kunden entspricht. Rigur ist unserer Meinung nach ganz klar das aktuell beste verfügbare Druckmaterial für unseren PolyJet 3D Drucker.”

Rigur ist ein hochentwickeltes Polypropylen-ähnliches Material, welches einer Vielzahl von Unternehmen in Branchen wie Konsumgüter, Haushaltsgeräte, Automobilteile, Unterhaltungselektronik- und Laborgeräte große Vorteile beim Prototyping bietet. Dank der hohen Schlagfestigkeit und hohen Bruchdehnung können mit Rigur sehr robuste Bauteile angefertigt werden. Das Material wurde für eine Wärmebeständigkeit von bis zu 54 °C entwickelt.

Zehavit Reisin, Vice President Materials Business Unit Stratasys, ergänzt: „Wir verbessern stetig unser Materialangebot, damit wir unseren Kunden die vielseitigsten Lösungen beim Drucken ihrer 3D-Modelle anbieten können. Durch die Ergänzung unserer Materialien ermöglichen wir unseren Kunden eine breitere Palette von Anwendungen, besonders bei der Herstellung von funktionsfähigen Prototypen für Polypropylen-Komponenten.“

Die Schäfer-Unternehmensgruppe wurde im Jahr 1901 gegründet und stellt Modelle für die Luftfahrt und die Automobilbranche her. Schäfer erstellt komplexe Design-und Funktionsmodelle für Karosserien und Innenräume von Fahrzeugen. Das Unternehmen entwirft Prototypen-Bauteile und stellt diese her. Es fertigt außerdem Kleinserien-Bauteile für Nischen- und Sonderfahrzeuge.

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