Home Pressemeldungen 3D-Druck wird sich auf viele Berufszweige auswirken

3D-Druck wird sich auf viele Berufszweige auswirken

MdB Karl Schiewerling im Gespräch mit Ralf Felmet vom 3Dokuteam Nottuln

Eines der bundesweit wenigen Handels- und Serviceunternehmen für 3D-Druck für die Industrie ist das 3Dokuteam eine Marke von das dokuteam NordWest GmbH in Nottuln. Knapp 20 Mitarbeiter kümmern sich um den Vertrieb und Serviceleistungen von und für 3D-Drucker. „Der Markt boomt“, sagt Geschäftsführer Ralf Felmet im Gespräch mit MdB Karl Schiewerling und Dr. Jürgen Grüner von der Wirtschaftsförderung des Kreises Coesfeld. Schiewerling, Grüner und die beiden Nottulner CDU-Mitglieder Silke Beckhaus und Rowitha Röing-Frank tauschten sich vor Ort mit Felmet über die aktuellen Entwicklungen im Bereich 3D-Druck aus. „Das Thema ist in vielen Bereichen schon sehr präsent und wird in den nächsten Jahren noch viel stärker kommen“, ist sich Felmet sicher.

Mit dem x1000 vertreibt er unter anderem einen der größten 3D-Drucker auf dem deutschen Markt. „Damit können Unternehmen aus der Luftfahrtbranche beispielsweise Ersatzteile oder Gehäuse direkt vor Ort drucken.“ Vor allem für die Logistikbranche bedeute diese Entwicklung massive Veränderungen. „Wir werden bald wohlmöglich mehr Staus auf Datenautobahnen haben, denn zukünftig geht es vor allem um die Entwicklung und den Austausch der 3D-Dateien, die am Ort der Verwendung gedruckt werden“ sagt Felmet. Dr. Jürgen Grüner von der Wirtschaftsförderung des Kreises Coesfeld sieht das Potential des 3D-Drucks und warnt vor zu viel Zurückhaltung. Man müsse rechtzeitig auf den Zug aufspringen. „Es geht jetzt darum, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln und die Vorteile des 3D-Drucks auch für das eigene Unternehmen zu erkennen und zu nutzen. Der Mittelstand tut sich da momentan noch sehr schwer.“

Karl Schiewerling sieht vor allem in Bildungseinrichtungen die Chance, für das Thema zu sensibilisieren. „Wir müssen da flexibler sein und auf solche Entwicklungen reagieren.“ Silke Beckhaus und Roswitha Röing-Frank wollen das Thema auch in Nottuln stärker ins Bewusstsein bringen. „Wir müssen uns mehr damit auseinandersetzen. Auch in den Schulen“, so Beckhaus.

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